Ob Sanierung, Abriss oder Neubau des Seidenweberhauses – die Entscheidung ist keine einfache. Will die Stadt Bestehendes bewahren oder in Zeiten von Event-Kultur neue Wege beschreiten? Will sie selber investieren oder eine fertige Lösung kostspielig pachten? Und überhaupt, wie muss eine rentable Veranstaltungshalle aussehen? Kein Wunder, dass die Fraktionen im Rat von der Verwaltung verlässliche Zahlen und belastbare Einschätzungen für ihre Grundsatzentscheidung verlangen.

Die muss jetzt liefern, und die Politik die Richtung vorgeben. Krefeld ist in der komfortablen Situation, gleich mehrere Optionen zu haben. Nun bedarf es neben eines kühlen Verstandes auch Visionen und einer Prise Mut, um die Stadt von dem hängengebliebenen Mief der 70er- und 80er-Jahre zu befreien und den Theaterplatz an die Stadt anzubinden – ob mit oder ohne Seidenweberhaus.

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