Für 2010 sollen insgesamt 1,6 Millionen Euro beantragt werden.

Der Umgestaltung der Philadelphiastraße räumt der Planungsausschuss hohe Priorität ein.
Der Umgestaltung der Philadelphiastraße räumt der Planungsausschuss hohe Priorität ein.

Der Umgestaltung der Philadelphiastraße räumt der Planungsausschuss hohe Priorität ein.

Andreas Bischof

Der Umgestaltung der Philadelphiastraße räumt der Planungsausschuss hohe Priorität ein.

Krefeld. Rund 1,6 Millionen Euro soll die Stadt im Rahmen der Städtebauförderung für das Jahr 2010 beantragen. 850000 Euro allein für den Umbau der Rheinstraße. Das hat der Planungsausschuss einstimmig beschlossen.

Diese Anträge sollen die Diskussion über den sogenannten "Stadtumbau West" aber nicht vorweg nehmen, war die einhellige Meinung im Ausschuss. Zur Erinnerung: Benannt nach einem Landesförderprogramm soll der "Stadtumbau West" die Umgestaltung des Innenstadtbereichs zwischen den Ringen angehen. Das bereits vorliegende Konzept ist entstanden aus Gesprächsrunden mit Bürgern, Vorschlägen der Verwaltung und Beschlüssen der Politik.

Vorsitzender Günter Wolff brachte sogar eine Sondersitzung ins Spiel, um das mit rund 300 Seiten umfangreiche Papier, das den Ausschuss in seiner vorletzten Sitzung erreicht hat, ausführlich besprechen zu können. So war auch der Vorschlag der FDP verfrüht, für den "Stadtumbau West" eine privat organisierte "Quartiersentwicklungsgesellschaft" zu gründen, an der sich auch Geldinstitute und Wohnungsbaugesellschaften beteiligen können.

Rund 100000 Euro sollen für eine Planung zur Umgestaltung der Philadelphiastraße aufgewendet werden

Den Vorschlägen der Bauverwaltung für die Förderanträge fügte der Ausschuss auch die Umgestaltung der östlichen Rheinstraße hinzu. Diese ist zwar schon geplant, kommt aber vielleicht doch noch für Zuschüsse aus der Städtebauförderung in Frage. Rund 100000 Euro sollen außerdem für eine Planung zur Umgestaltung der Philadelphiastraße aufgewendet werden, die eine hohe Priorität erhält.

Für die halbe Summe soll ein Nutzungskonzept für die Gebäude der Fabrik Scheibler an der Lewerentzstraße in Auftrag gegeben werden. Die Schulverwaltung ist hier vor einem knappen Jahr ausgezogen und die Theaterverwaltung wird dieses Provisorium auch bald wieder verlassen. Der Komplex trägt neuerdings übrigens die Bezeichnung "alte Tuchfabrik".

Auch die Neusser Straße zwischen Gladbacher Straße und Südwall soll neu geplant werden. Die abgesehen von der Rheinstraße größte Summe mit 239000 Euro fällt auf die Umgestaltung von Schulhöfen. Davon verschlingt die Erweiterung des Schulhofs der Josefschule in die daneben liegende Corneliusstraße alleine 100000 Euro.

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