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Arend

Verbraucher haben die Macht über das Angebot, das in den Regalen landet. Diese Macht nutzen jetzt einige wenige und zeigen den Erzeugern deutlich, was sie in ihren Kochtöpfen haben wollen und was nicht. Allerdings war wieder einmal ein Lebensmittelskandal notwendig, damit Kunden mit der wirksamen Waffe ihrer persönlichen Kaufentscheidung gegen unwürdige Tierhaltung, kriminelle Machenschaften und Preisdumping protestieren.

Das ist ein guter Anfang, aber nicht genug. Verbraucher sollten sich generell gründlich über die Herstellung und Inhaltsstoffe von Lebensmitteln informieren – nicht nur im Skandalfall. Sind sie dann auch noch bereit, für einwandfreie Qualität dauerhaft mehr zu zahlen, werden die Erzeuger darauf reagieren. Verbraucher haben eine Macht, die sie viel zu oft unterschätzen.

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