Zehn Pacours und 236 Kinder: Die Waldjugendspiele sind gestern im Stadtwald eröffnet worden. Heute geht es mit vier Schulen weiter.

Zehn Pacours und 236 Kinder: Die Waldjugendspiele sind gestern im Stadtwald eröffnet worden. Heute geht es mit vier Schulen weiter.
Zieht die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich: Der Uhu von Mathilde Deckers.

Zieht die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich: Der Uhu von Mathilde Deckers.

Tierwelt zum Anfassen: Die teilnehmenden Kinder bestaunen die ausgestopften Tiere.

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Zieht die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich: Der Uhu von Mathilde Deckers.

Krefeld. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Frank Meyer hat gestern die Eröffnung der Waldjugendspiele der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Kreisgruppe Krefeld, im Krefelder Stadtwald, An der Rennbahn, stattgefunden. Die Spiele sollen den Kindern die Natur und den Wald näher bringen. Karl Weckes, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft, sagt dazu: „Den Wald erleben und dabei spielerisch Wissen und Erfahrungen zu vermitteln ist besonders geeignet, ein positives Naturverständnis unserer Jugend zu wecken und zu fördern.“

Tiere erkennen und spielerisch die Natur erkunden

Zu Beginn dankte Weckes den Helfern vom Fachbereich Grünflächen der Stadt Krefeld, der Kreisjägerschaft, den freiwilligen Helfern des Wanderclubs „Frisch auf“ aus Hüls und dem Ehepaar Mathilde und Heinz Deckers, die ihren Steinadler und Uhu mitgebracht hatten. Die 8. Waldjugendspiele werden dieses Jahr erstmals im Stadtwald in Krefeld durchgeführt. 236 Kinder der dritten und vierten Klasse aus unterschiedlichen Grundschulen nahmen gestern am ersten Tag der Spiele teil. Die Maria-Montessori-Schule, die Grundschule am Stadtpark Fischeln, vom Wimmersweg und der Vulkanstraße. Einen Parcours durch den Stadtwald mit zehn Stationen müssen die Kinder meistern. Die Viertklässlerin Eve freute sich vor Beginn auf den Tag: „Ich liebe Tiere und mag den Stadtwald, da ich öfters hier bin.“

Bei den zehn Stationen mussten die Schüler unter anderem Tierfelle erkennen, ihre Konzentration beim Balancieren auf einem Baumstamm oder ihre, in der Schule gelernten, Geometrie- und Mathematik-Kenntnisse bei der Berechnung der Höhe eines Baumes unter Beweis stellen. Zudem baute jede Klasse mithilfe der Kreisjägerschaft einen Nistkasten, der auf dem Schulhof Platz findet. Schüler Boran stellte nach den ersten Aufgaben fest: „Coole Stationen.“ Schülerin Leni, aus der vierten Klasse, fand die Station, bei der man gezeigte Tiere erraten musste, gut: „Es macht Spaß.“

Viele Kinder machten innerhalb des drei Kilometer langen Parcours Fotos, mit dem Steinadler und dem Uhu der Falkner Mathilde und Heinz Deckers. Die zeigten sich besonders angetan von diesem Projekt: „Ganz hervorragend, damit die Kinder aus der Stadt ihre nähere Umgebung und die Natur kennenlernen.“

Heute strömen weitere Schüler in den Stadtwald

Seit 1977 finden die Waldjugendspiele mit der Schutzgemeinschaft in NRW statt. Auf Landesebene nehmen jährlich über 40 Gemeinden und Städte mit ihren Grundschulen an der Veranstaltung teil.

Heute durchlaufen die Grundschule Königshof, die Forstwaldschule, die Hülser Grundschule an der Burg und die Buchenschule den Parcours.

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