Ein Krefelder wurde nachts aus dem Schlaf gerissen. Auf Grund eines Verdachts wurde seine Wohnung durchsucht. Gefunden wurde nichts.

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Archiv_dpa

Krefeld. Zu ernst haben Kripo, Staatsanwaltschaft und Richter offenbar die Behauptungen des vor dem Landgericht angeklagten mutmaßlichen Drogendealers Helmut L. genommen.

Der hatte in der Verhandlung gezielt einen Mann bezichtigt, ihm Kokain "auf Kredit" gegeben zu haben. Am Montag klingelten Kripo-Beamte den deutschen Staatsbürger mit türkischen Wurzeln in Benrad aus dem Schlaf und präsentierten einen Durchsuchungsbeschluss Ergebnis: Keine Spur von Drogen.

Die Ehefrau des Betroffenen ist entsetzt: "Die Aussage eines Drogenkonsumenten reicht also aus, eine Wohnung zu verwüsten..." Selbst den Terminplaner der Frau, ihr Notebook und an sie adressierte Briefe seien konfisziert worden. Polizeisprecher Dietmar Greger: "Die Durchsuchung ist friedlich und entspannt abgelaufen." al

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