CDU und Grüne sehen keine Möglichkeit zum Abriss. Diskussion um die Platzgestaltung.

Die SPD hat die Diskussion um das Seidenweberhaus neu entfacht.
Die SPD hat die Diskussion um das Seidenweberhaus neu entfacht.

Die SPD hat die Diskussion um das Seidenweberhaus neu entfacht.

Jochmann, Dirk (dj)

Die SPD hat die Diskussion um das Seidenweberhaus neu entfacht.

Krefeld. Weder CDU noch Grüne sehen derzeit eine Alternative zum Seidenweberhaus. Die Veranstaltungsräume werden gebraucht, eine Alternative sei derzeit nicht finanzierbar.

Die SPD hatte bei ihrer Neujahrs-Pressekonferenz das Thema Abriss des Seidenweberhauses erneut auf die Tagesordnung gesetzt und die Sparkasse aufgefordert, sich an einem Neubau an der Friedrichstraße zu beteiligen (die WZ berichtete).

CDU-Ratsherr Wolfgang Feld kritisiert die Pläne als „unausgegoren und voreilig“. Solange keine finanzier- und machbare Alternative in Sicht sei, lehne die CDU dies ab. Zudem solle man die von Planungsdezernent Martin Linne für dieses Jahr in Aussicht gestellte Aufstellung abwarten, die beide Alternativen – Abriss und Sanierung – gegenüberstellt. Der Bauausschuss, inklusive der SPD, habe sich dafür ausgesprochen, dass die Nutzung des Gebäudes zumindest die nächsten fünf Jahre erforderlich sein werde und man deshalb die dringend erforderlichen Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen auch durchführen werde.

Auch die Grünen sind gegen einen „ersatzlosen Abriss des Seidenweberhauses“. Rolf Rundmund räumt den mangelnden architektonischen Charme und die Probleme mit Brandschutz und Energieverschwendung ein, sieht aber derzeit finanziell keine andere Möglichkeit, als das Gebäude mit den dringend notwendigen Arbeiten zu erhalten. Gleichzeitig solle man aber die Idee einer Neugestaltung des Platzes mit einer Einfassung durch Gebäude an St.-Anton-Straße und Ostwall weiterverfolgen.

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