Studie
Quälend langsam geht es manchmal im Berufsverkehr voran. Besonders viele Krefelder zieht es nach Düsseldorf.

Quälend langsam geht es manchmal im Berufsverkehr voran. Besonders viele Krefelder zieht es nach Düsseldorf.

dpa

Quälend langsam geht es manchmal im Berufsverkehr voran. Besonders viele Krefelder zieht es nach Düsseldorf.

Krefeld. Die Krefelder zieht es morgens in Strömen nach Düsseldorf. 2011 zählte das Statistische Landesamt 9220 Berufspendler, die täglich von Krefeld in die Landeshauptstadt fahren.  Als Austausch legen aus Düsseldorf lediglich 2835 Arbeitnehmer und Selbstständige, die durchschnittlich 20,2 Kilometer in die umgekehrte Richtung zurück. Regeren Arbeitskräftezufluss bekommt Krefeld da aus Duisburg. Von hier fahren fast 6000 Menschen jeden Morgen nach Krefeld. Auch aus kleineren Städten wie Tönisvorst, Willich und Kempen zieht es besonders viele Menschen in die Seidenstadt.

Insgesamt profitiert Krefeld von den Pendlerströmen aus der Region. 52.682 Pendler kamen 2011 laut Statistik täglich in die Seidenstadt, im Gegenzug verließen sie nur 40.982 Berufstätige. Die großen Pendlerströme rund um Krefeld sind vor allem vor dem Hintergrund problematisch, dass 2015 die A57 zwischen dem Autobahnkreuz Meerbusch und Oppum für rund drei Jahre ausgebaut wird. Anschließend sollen bis 2030 weitere Teilstücke folgen. Bereits jetzt kommt es auf der A57 zwischen Düsseldorf und Krefeld täglich zu Staus und zähflüssigem Verkehr.

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