Die Männer schliefen an Bord inmitten voller und leerer Bierflaschen.

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Zu einem kuriosen Unfall mit einem führerlosen Auto ist am Freitag die Polizei gerufen worden.

Zu einem kuriosen Unfall mit einem führerlosen Auto ist am Freitag die Polizei gerufen worden.

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Zu einem kuriosen Unfall mit einem führerlosen Auto ist am Freitag die Polizei gerufen worden.

Krefeld/Duisburg. Eine Yacht, die in Schlangenlinien auf dem Rhein unterwegs war, zwang am Sonntagnachmittag zwei Schiffe zu Wendemanövern und verursachte einen Zusammenstoß. Gegen 16.15 Uhr fuhr die Motoryacht auf dem Rhein aus Richtung Düsseldorf kommend etwa in Höhe Krefeld in Schlangenlinien einem Motorschiff direkt vor den Bug.

Der Schiffsführer konnte einen Zusammenstoß nur dadurch verhindern, dass er auf "Maschine voll zurück" schaltete. Nun drehte die Yacht und fuhr ungebremst mittschiffs in die Seite des Motorschiffes. Mit stark eingedrücktem Bug nahm die Yacht wieder Fahrt auf und zwang nun ein Tankmotorschiff zum Notmanöver.

Anschließend stieß die litauische Yacht oberhalb von Duisburg-Huckingen noch gegen einen vor Anker liegenden Schubleichter, bevor sie sich bei Rhein-Kilometer 769,4 bei Duisburg-Ehingen festfuhr. Die herbeigerufenen Wasserschutzpolizisten staunten bei ihrem Eintreffen nicht schlecht. Die Maschine war noch eingekuppelt und die beiden an Bord befindlichen Männer schliefen inmitten leerer und voller Bierflaschen ihren Rausch aus.

Die Litauer waren auf dem Weg in die Niederlande. Da der 30-jährige Bootsführer die geforderte Sicherheitsleistung nicht aufbringen konnte, durfte er, natürlich nach Entnahme einer Blutprobe, seinen Rausch im Polizeigewahrsam ausschlafen. Mit Hilfe des Feuerlöschbootes gelang es, die havarierte Yacht sicher ans Ufer zu legen. 

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