Material und Erdbebensicherheit unter der Lupe.

Krefeld/Düsseldorf. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat im Streit um die Kohlenmonoxid-Pipeline der Bayer AG zwei neue Gutachten in Auftrag gegeben. Die zuständige Kammer habe entschieden, "die sicherheitstechnische Lage in Sachen "Bayer-Pipeline" weiter zu prüfen", teilte das Gericht mit. Zwei Sachverständige aus Aachen und aus Berlin sollen Gutachten über die Erdbebensicherheit der CO-Pipeline sowie über die Materialeignung der Rohre und Rohrleitungsteile erstatten. Vermutlich wird es Monate dauern, bis die Ergebnisse vorliegen. Anschließend soll über einen Termin zur mündlichen Verhandlung entschieden werden.

In dem Verfahren geht es um den Planfeststellungsbeschluss für das umstrittene Großprojekt. Die Rohrverbindung soll Kohlenmonoxid zwischen den Bayer-Werken Dormagen und Krefeld-Uerdingen transportieren.

Mittlerweile ist die Kampfmittelsuche mittels Oberflächendetektion mit Geomagnetik entlang der Trasse auf Krefelder Gebiet abgeschlossen. Dabei ergaben sich 268 Verdachtsflächen. Die Überprüfung der Verdachtsmomente wird ab heute durch eine Spezialfirma im Auftrag des Kampfmittelbeseitigungsdienstes durchgeführt. Red

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