Der Fachbereich der Hochschule Niederrhein zeigt eine Ausstellung über Projektarbeiten mit Kindern und Flüchtlingen.

Fachbereich der Hochschule Niederrhein zeigt Ausstellung über Projektarbeiten mit Kindern und Flüchtlingen.
Prisca Sandmann (l.) und Jessica Kokot (r.) informieren sich über die Projekte ihrer Kommilitonen.

Prisca Sandmann (l.) und Jessica Kokot (r.) informieren sich über die Projekte ihrer Kommilitonen.

Bischof

Prisca Sandmann (l.) und Jessica Kokot (r.) informieren sich über die Projekte ihrer Kommilitonen.

Krefeld. Wenn der Fachbereich Chemie zur Projektausstellung lädt, denkt man zu allererst an brodelnde Reagenzgläser und nicht an soziale Projekte mit Kindern, Senioren oder Flüchtlingen. Doch darum geht es bei den über zehn Aktionen, die die Studierenden im Rahmen der Veranstaltung „Management und Recht – Führungslehre“ unter der Leitung von Professor Walter Becker an der Hochschule Niederrhein organisiert haben.

„Feuerzwerge“, „Weihnachtswerkstatt“ oder „Projekt Konnekt“ bieten eine bunte Mischung an Aktionen. Beim Projekt Konnekt, einer Kooperation mit dem Kinderheim Marianum, gingen Studierende mit 13 Mädchen und Jungen auf Schnitzeljagd auf der Burg Linn. Dabei wurde Wissenschaft mit der Historie Krefelds und Spielen vermischt. „Die Kinder haben kleine Experimente gemacht. Um die Schatzkarte lesen zu können, mussten sie diese zum Beispiel über eine Flamme halten oder mit UV-Licht beleuchten“, erklärt Student Marcel Wald. Der Schatz waren von den Studierenden vergoldete Kupfermünzen.

Unter dem Motto „Trainieren für den neuen Start“ brachte eine Projektgruppe Krefelder Sportvereine und Flüchtlinge zusammen. „Die Idee war, über Spiel und Sport Flüchtlingen die deutsche Kultur und Sprache näherzubringen“, erklärt Iris Dienwiebel. Mit einer Flyeraktion luden sie zu dem Fest ein. Sechs Vereine und 150 Flüchtlinge kamen. Bei einer kleinen Olympiade konnten die Teilnehmer acht Sportarten ausprobieren.

Weihnachts-Aktionen für 70 Kinder aus 20 Nationen

Besonderen Einsatz zeigte die Gruppe „Weihnachtswerkstatt“. Um Geld zu sammeln, spendeten die 13 Teilnehmer Blutplasma. „Octapharma Plasma wurde auf unsere Aktion aufmerksam und hat zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt, ebenso die Fritz-Henkel-Stiftung“, sagt Frederike Krome. Mit 70 Kindern aus 20 Nationen gestaltete die Gruppe einen Tag in der Katholischen Kita St. Norbertus. „Wir haben Adventskalender gebastelt, gebacken und Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Wir wollten den Kindern vermitteln, weshalb wir Weihnachten feiern und wie wichtig Geben und nicht nur Nehmen ist“, erklärt die Studentin.

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