Eingangsgebäude soll mit Fördermitteln saniert werden. Die Stadt hat einen entsprechenden Antrag gestellt.

Neusser Straße
Die Jahre des Leerstands zeichnen das Stadtbad Neusser Straße. Für die Sanierung des Eingangsgebäudes sind jetzt Zuschüsse beantragt.

Die Jahre des Leerstands zeichnen das Stadtbad Neusser Straße. Für die Sanierung des Eingangsgebäudes sind jetzt Zuschüsse beantragt.

Jochmann, Dirk (dj)

Die Jahre des Leerstands zeichnen das Stadtbad Neusser Straße. Für die Sanierung des Eingangsgebäudes sind jetzt Zuschüsse beantragt.

Krefeld. Die Chancen stehen gut, dass nach Jahren des Verfalls im Stadtbad Neusser Straße wieder Leben einkehrt. Nachdem der Optionsvertrag Anfang Juli zwischen der Stadt Krefeld und der Firma Messmer & Messmer Immobilien unterzeichnet worden ist, hat das Unternehmen freien Zugang zu dem Gebäude-Ensemble und mit den Vorarbeiten begonnen.

Bis Ende Juli 2015 haben Messmer & Messmer Zeit, ihre Pläne zu konkretisieren. Sie arbeiten dazu mit den Krefelder Architekten Lucas und Schwittmann sowie den Kölner Architekten Gassen & Wasser zusammen. Angedacht sind weiterhin ein großer Wellness-Bereich, ein Komplex mit Seniorenwohnungen und eine Tiefgarage. Mit den Vorarbeiten im Stadtbad wie Bestandsaufnahme und Vermessung ist begonnen worden.

Um die finanziellen Rahmenbedingungen zur Sicherung des unter Denkmalschutz stehenden Stadtbades zu verbessern, hat die Stadt weitere Gelder aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm beantragt. Das teilt Oberbürgermeister Gregor Kathstede auf Nachfrage der CDU-Fraktion jetzt mit. Sicher sei auch, „dass keine städtischen Eigenmittel in die Sanierung der Objekte fließen“.

Die Immobilienfirma beabsichtigt laut Kathstede weiterhin, das Stadtbad zum Ende des Optionsvertrages zu kaufen. Die beantragten Fördermittel sollen im Anschluss in zwei Bauabschnitte investiert werden. Als erstes ist die dringend erforderliche Sanierung der Dächer geplant. Danach soll das gründerzeitliche Haupteingangsgebäude an der Neusser Straße denkmalgerecht saniert werden.

Wie schon beim evangelischen Gemeindezentrum in Uerdingen will Eduard Messmer, Senior des Familienunternehmens, auch dieses Objekt mit eigenen Mitteln kaufen, es „marktfähig“ machen und dann an einen solventen Investor verkaufen.

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