Die Christdemokraten wollen sich mit neuer Mannschaft in finanziell schwierigen Zeiten als Bürgerpartei präsentieren.

Programm
So soll das Kaiser-Wilhelm-Museum nach Umbau und Platzgestaltung aussehen. Die CDU sieht sich als Motor solcher wesentlichen Verbesserungen in der Stadt und will dies auch bleiben.

So soll das Kaiser-Wilhelm-Museum nach Umbau und Platzgestaltung aussehen. Die CDU sieht sich als Motor solcher wesentlichen Verbesserungen in der Stadt und will dies auch bleiben.

NN

So soll das Kaiser-Wilhelm-Museum nach Umbau und Platzgestaltung aussehen. Die CDU sieht sich als Motor solcher wesentlichen Verbesserungen in der Stadt und will dies auch bleiben.

Krefeld. Mit großer Mannschaft hat sich die Krefelder CDU bei ihrer Neujahrspressekonferenz als die Partei präsentiert, die auch mit der neuen Mannschaft stärkste Fraktion bleiben und die Stadt in ihrem Erscheinungsbild und für Familien weiterentwicklen will.

Wichtigstes Element sei dabei das direkte Gespräch mit dem Bürger – bei Veranstaltungen in den Stadtteilen oder mit Experten, aber auch in direkten Gesprächen in den Wahlkreisen, wie Parteivorsitzender Marc Blondin betont. Dazu gehört auch die Mitgliederbefragung, die auf gute Resonanz treffe. Auch viele Nichtmitglieder hätten sich beteiligt, so der Parteichef. Die Vorschläge sollen Niederschlag im Programm finden, das am 22. März beim Parteitag verabschiedet wird.

Fraktionsvorsitzender Wilfrid Fabel, der bei der Wahl im Mai nicht mehr antritt, überließ seinem designierten Nachfolger Philibert Reuters das Wort, ohne sich auf einen Zeitpunkt für seinen Rückzug festzulegen.

Reuters: „Es gibt keinen Keil zwischen Verwaltung und CDU“

Reuters betonte die Qualität der neuen Mannschaft, die aufgrund von Kompetenz, Sympathie und Verlässlichkeit zusammengestellt worden sei und Erfahrung mit frischen Ideen verbinde. Man habe sich vorgenommen, klar und wahr zu agieren, was angesichts der schwierigen Haushaltslage nicht einfach sei. „Da sehe ich keine Möglichkeiten, Versprechungen in die Stadt zu tragen.“

Um die Haushaltskonsolidierung zu stemmen, brauche man seriöse Partner, bevorzugt aus dem bürgerleichen Lager. Aber wenn das Gesprächsangebot der SPD seriös sei, werde man auch dafür offen sein.

Nicht nachvollziehen kann der stellvertretende Fraktionsvorsitzende die öffentliche Wahrnehmung der Auseinandersetzung zwischen CDU und Verwaltung. Es habe Meinungsverschiedenheiten gegeben, aber da gebe es keinen Keil zwischen Politik und Verwaltung. „Wir müssen unsere Kommunikation verbessern, uns früher austauschen. Daran arbeiten wir.“

Umgekehrt wird auch der Oberbürgermeister sich im Wahlkampf klar zu seiner Partei bekennen: Kathstede hat deshalb seine Aufgabe als Wahlleiter an seine Stellvertreterin Beate Zielke abgegeben. Trotz der finanziellen Probleme bleibe Krefeld eine lebens- und liebenswerte Stadt, die ihr Gesicht zum Positiven verändere. Und viele dieser Veränderungen wie Ostwall oder Museum habe die CDU angestoßen.

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