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In Sachen Bahnlärm ist sich die CDU uneins über Lärmschutzmaßnahmen.

In Sachen Bahnlärm ist sich die CDU uneins über Lärmschutzmaßnahmen.

Andreas Bischof

In Sachen Bahnlärm ist sich die CDU uneins über Lärmschutzmaßnahmen.

Krefeld. Überraschung und Verwunderung herrschen in Krefeld über den Alleingang der CDU-Kreisverbände Viersen, Mönchengladbach und Heinsberg. Sie haben einen Antrag veröffentlicht, nachdem die 100 Millionen Euro des Bundes, die jährlich für Lärmschutz an Bahntrassen ausgegeben werden, verdoppelt werden sollen.

"Wir haben im Vorfeld an dem Antrag mitgearbeitet und tragen ihn mit", sagt CDU-Ratsherr Werner Siebertz. Er hat dies beim CDU-Landtagsabgeordneten Winfried Schittges erfahren. Der Schriftzug habe eigentlich erst zum Bundesparteitag veröffentlicht werden sollen.

Nun legten die Kollegen aus den Nachbarstädten vor. Das könne eine Retourkutsche dafür sein, dass Krefeld die Untersuchung einer neuen Trasse von Mönchengladbach zu den Rheinhäfen vorantreibe, wird gemutmaßt.

Ganz anders die Aussage vom Kreis Viersener CDU-Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer: "Wir haben uns in Gesprächen zu dem Antrag entschlossen, um Zeichen zu setzen. Die anderen Kreisvorstände wurden angeschrieben. Die Krefelder brauchen sich nur zu melden, wenn sie kämpfen wollen."

Bei der CDU-Fraktionsvorsitzenden-Konferenz am Freitag in Krefeld sitzen die Kollegen vom Niederrhein an einem Tisch.

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