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Krefeld. Der Angeklagte schweigt weiterhin. Auch am dritten Prozesstag gegen den mutmaßlichen Kopf einer Betrüger-Bande, die mit Hilfe von Anrufen aus Callcentern in Krefeld und Düsseldorf rund 270 000 Menschen abgezockt haben sollen, ließ sich der 37-Jährige B. nicht zu den Tatvorwürfen ein. Dafür wurde von einem Ermittler auf 64 Folien einer Präsentation weiter erläutert, wie das System, mit dem B. und zwei gesondert verfolgte Männer 66 Millionen Euro eingestrichen haben sollen, funktioniert haben soll.

„Uns liegen Protokolle vor, in denen wir ganz klar erkennen können, dass bei dem Angeklagten Geldzuwächse in Millionenhöhe in der Tatzeit stattgefunden haben“, sagte der Ermittler. Die auf den Folien vorgestellten Ergebnisse der Ermittler sind dabei nur ein Bruchteil der Unterlagen, die über den Angeklagten vorliegen sollen. Zudem verwies der Ermittler noch mal darauf, dass es zur Masche der Betrüger gehörte, Kleinstgewinne und Gutscheine zu verschicken, um eine mögliche Geld-zurück-Garantie außer Kraft zu setzen.

Der Prozess wird am 27. Mai vor der Wirtschaftskammer des Krefelder Landgerichts fortgesetzt.

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