Der Bürgerverein fordert von der Politik, zur Entlastung der Gladbacher Straße und der Heideckstraße „endlich“ die West-Tangente B9n anzugehen.

Der Bürgerverein Süd–West fordert eine Entlastung der Gladbacher Straße (Foto) durch eine neu zu bauende Tangente.
Der Bürgerverein Süd–West fordert eine Entlastung der Gladbacher Straße (Foto) durch eine neu zu bauende Tangente.

Der Bürgerverein Süd–West fordert eine Entlastung der Gladbacher Straße (Foto) durch eine neu zu bauende Tangente.

Dirk Jochmann

Der Bürgerverein Süd–West fordert eine Entlastung der Gladbacher Straße (Foto) durch eine neu zu bauende Tangente.

Krefeld. Volles Haus bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins (BV) Süd-West: In der Kantine des Gartenbauvereins Süd standen Ehrungen, Neuwahlen und der Geschäftsbericht des Vorsitzenden Bernd Albrecht auf der Tagesordnung.

Bernd Albrecht: Hier wurde keiner informiert

„Jetzt ist das eingetreten, was wir seit Jahren befürchteten“, sagt der Vorsitzende. „Die Gladbacher Straße ist zur B9 umgestuft worden, damit der Fischelner Ortskern entlastet wird. Jetzt fließt der gesamte B9-Verkehr über Oberschlesien- und Gladbacher Straße in Richtung Innenstadtring.“ Der Beschluss sei gegen die Meinung der Verwaltung erfolgt und daher rein politisch zu sehen, erklärt er weiter. „Hier wurde keine informiert.“

Albrecht: „Es wäre gut, wenn die Politik jetzt auch genauso intensiv endlich die Umgehungsstraße B9 n fordern würde, die so genannte West-Tangente. Denn auch wir hätten gerne eine Entlastung der Gladbacher- und Heideckstraße.“

Nach wie vor gebe es das Problem der von Helios- und Hochschul-Mitarbeitern zugeparkten Straßen, berichtet er weiter. Und das Versprechen aus 2012, die ausgedienten Schienen an der Lehmheide zu verfüllen, damit die Radfahrer nicht hineinfahren und stürzen, werde der Fachbereich Tiefbau wohl nie erfüllen.

Umzug der „Villa Sonnenschein“ ins alte Pfarrhaus begrüßt

„Wir begrüßen, dass die „Villa Sonnenschein“, das Begegnungshaus für Eltern und Angehörige krebskranker Kinder, in das alte Pfarrhaus gezogen ist. Und auch, dass von einer Bebauung auf dem Lutherplatz abgesehen wurde.“

Auf der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Süd-West werden noch zahlreiche Mitglieder geehrt, die dem Verein seit langem die Treue halten: Siegfried Merholz ist seit 70 Jahren Mitglied. Willi Dörper (60 Jahre), Theo Bacht seit einem halben Jahrhundert, Richard Braun, Elisabeth Lambertz und Petra Schneppe seit 40 Jahren. Erwin Bosch, Gisela Brendle-Vierke, Dieter Conze, Herrmann Gintze, Gisela Hackler, Gerhard Kocks und Franz-Josef Rongelraths sind seit 30 Jahren beim Bürgerverein. Manfred Dimmers, Monika Rongelraths, Lieselotte Neumann und Willi Dahmen gehören dem Verein seit 25 Jahren an.

Albrecht weiter: „Wir werden die Lehrer und Kinder der Buchen-, Regenbogen- und Kurt-Tucholsky-Gesamtschule wieder finanziell bei ihrer tollen Frühjahrsputzaktion unterstützen und spenden hierfür insgesamt 300 Euro.“

Adventskaffeetrinken, Skatturniere, Fahrten – die künftig nun immer samstags stattfinden sollen –, Martinszug und Neujahrstreff vervollständigen das Jahresprogramm des aktiven Vereins. Am 29. August findet vor der Fabrik Heeder wieder das Stadtteil-Kulturfest statt, an dem sich die Mitglieder des Bürgervereins Süd-West erneut beteiligen.

Bei den Neuwahlen wurde Gisela Brendle-Vierke als zweite Vorsitzende einstimmig wiedergewählt. Bei der Kasse waren keine Unstimmigkeiten festzustellen.

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