Stadt initiiert Befragung und Umfrage zur Lebensqualität in Krefeld. Ergebnisse im Frühjahr.

Stadt initiiert Befragung und Umfrage zur Lebensqualität in Krefeld. Ergebnisse im Frühjahr.
Auch in der Krefelder Fußgängerzone wurden Passanten nach ihrer Beurteilung gefragt. Archiv

Auch in der Krefelder Fußgängerzone wurden Passanten nach ihrer Beurteilung gefragt. Archiv

Andreas Bischof

Auch in der Krefelder Fußgängerzone wurden Passanten nach ihrer Beurteilung gefragt. Archiv

Krefeld. Die Passanten- und Bürgerbefragung der Fachbereichs Marketing und Stadtentwicklung ist erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt wurden 3000 Anschreiben verschickt, 740 Fragebögen kamen ausgefüllt zurück.

Die Passantenbefragung in der Innenstadt war bereits vor einigen Wochen mit 1000 Interviews zu Ende gegangen. Die Antwortbögen werden nun gesichtet, auf Plausibilität geprüft und ausgewertet. Mit Ergebnissen wird im Frühjahr gerechnet.

„Veränderungen brauchen ihre Zeit, ihre Wahrnehmung noch einmal mehr.“

Die Stadt Krefeld hat das Projekt mit dem Institut für Angewandte Wirtschaftswissenschaften, einem Partner der Hochschule Niederrhein, gemacht. „Wir führen diese Aktion schon seit 1997 durch und können daher auf einen reichhaltigen Datenschatz zurückgreifen. Die Erkenntnisse, die wir aus den Befragungen ziehen, haben uns immer wieder auch zu konkreten Handlungen veranlasst“, erklärt Uli Cloos. Als Beispiele nennt der Leiter des Fachbereichs Marketing und Stadtentwicklung das Identitätsstiftende Gestaltungskonzept, die Ansiedlung von gewünschten Einzelhandelsgeschäften und das Management von Ladenflächen.

Während bei der Passantenbefragung Innenstadtnutzer aus Krefeld sowie auswärtigen Kommunen befragt wurden, richtete sich die Bürgerbefragung auch an solche Personen in Krefeld, die möglicherweise in „ihrer“ Innenstadt nicht oder seltener anzutreffen sind.

„Selbstverständlich werden die Ergebnisse immer auch dann mit den Ergebnissen der früheren Befragungen verglichen, wenn das inhaltlich und methodisch sinnvoll ist“, sagt Professor Harald Vergossen.

Passantenbefragungen haben 1997, 1999, 2001, 2003, 2006 und 2009 stattgefunden, die Bürgerbefragung erstmals 2012. Passanten und Krefelder Bürger wurden gefragt, wie zufrieden sie mit der Innenstadt im Hinblick auf die Aspekte Angebotsvielfalt, Preis- und Altersgruppendifferenzierung, Abdeckung des Markenspektrums, Branchenmix, Serviceleistungen, Barrierefreiheit, Parken, Erreichbarkeit, Aufenthaltsqualität, Alleinstellungsmerkmale, Events und Wohnen sind.

Neben der Zufriedenheit sollte die Befragung auch die Wichtigkeit der einzelnen Punkte deutlich machen. „Wir wollen wissen, wie unsere Maßnahmen beim Bürger ankommen. Krefeld entwickelt sich seit fünf Jahren, als die Entscheidung gegen ein großes Einkaufszentrum fiel, in die Richtung einer attraktiven Einkaufsstadt. Vieles wurde und wird aktuell auf den Weg gebracht und wird sicherlich später auch entsprechend bewertet. Veränderungen brauchen aber Zeit, ihre Wahrnehmung noch einmal mehr“, so Cloos. Red

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer