Die Bodelschwingh-Schule hat einen Masterplan erarbeitet.

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Die Bodelschwingh-Schule will in Zukunft stärker wahrgenommen werden. Dazu soll das neue Logo beitragen.

Die Bodelschwingh-Schule will in Zukunft stärker wahrgenommen werden. Dazu soll das neue Logo beitragen.

Dirk Jochmann

Die Bodelschwingh-Schule will in Zukunft stärker wahrgenommen werden. Dazu soll das neue Logo beitragen.

Krefeld. Neun Monate hat der Prozess gedauert, dann war das Leitbild der Bodelschwingh-Schule in Gartenstadt geboren. Es steht unter der Überschrift „Wir gehören dazu: Mitten im Leben. Stark in die Welt.“ Ein großes „B“, das bunt, fröhlich und facettenreich daherkommt, steht für ein vielfältiges Schulleben. Es wird nach dem Willen der Verantwortlichen als äußeres Zeichen für die Schule, die „Platz für besondere Menschen“ hat, in Zukunft immer öfter in Krefeld sichtbar sein.

Die Jugendlichen sollen lernen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen

„Der Masterplan, der sagt, wohin die Schule gehen soll, steht“, sagt Schulleiter Frank Hoffmann vor Eltern, Schülern und Lehrern und der später tagenden Schulkonferenz. Sie dürfen das neue Logo als erste sehen und sind angetan. „60 Leute haben monatelang Erziehungsziele erarbeitet, an Inhalten gefeilt und Wertvorstellungen formuliert.“

Die Bodelschwingh-Schule ist ein Bildungs-, Berufs- und Förderzentrum mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“. Ganz wichtig sei es, die Schüler in ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Das Angebot der Schule reicht von der Diagnostik und Förderplanung über Therapie, Beratung und Unterricht bis hin zur Arbeitsvorbereitung und Erwachsenenbildung.

„Wir sind eine durchlässige Schule in der Krefelder Schullandschaft. Wir gehören in Krefeld dazu“, erläutert Elisabeth Völlings, stellvertretende Schulleiterin, das Leitbild. „Wir gehen raus und holen Leute rein. In Zukunft werden wir uns stärker ins Bild setzen. Das neue Logo gehört dazu.“

Zu den Leuten, die in die Schule kommen, gehört auch der Choreograf Robert Solomon. Völlings: „Er arbeitet in New York, Berlin und bei uns.“ Was die Schüler bei ihm gelernt haben, werden sie im Juni in der Kölner Philharmonie zeigen. Reiten, Theater und Töpfern gehören neben dem Tanz ebenso zu den Angeboten der Arbeitsgemeinschaften. Wie gut die Schule arbeitet, zeigt der Preis der „Aktion Kunst und Kultur im Unterricht“, der in diesem Monat verliehen wird.

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