In Kürze startet das neue Sozialraumprojekt am Bleichpfad.

Sie haben viel vor: Marc Subkus und Monika Dillenberg betreuen das neue Sozialraumprojekt Bleichpfad des Neukirchener Erziehungsvereins.
Sie haben viel vor: Marc Subkus und Monika Dillenberg betreuen das neue Sozialraumprojekt Bleichpfad des Neukirchener Erziehungsvereins.

Sie haben viel vor: Marc Subkus und Monika Dillenberg betreuen das neue Sozialraumprojekt Bleichpfad des Neukirchener Erziehungsvereins.

privat

Sie haben viel vor: Marc Subkus und Monika Dillenberg betreuen das neue Sozialraumprojekt Bleichpfad des Neukirchener Erziehungsvereins.

Krefeld. In den Startlöchern steht das neue Sozialraumprojekt Bleichpfad in Trägerschaft des Neukirchener Erziehungsvereins. Ziel ist, die Lebensqualität im Stadtteil-Karree zu verbessern. Allein im Bleichpfad-Hochhaus leben etwa 1500 Menschen aus unterschiedlichen Nationen, viele von ihnen sind von Arbeitslosigkeit betroffen. Im gesamten Karree wohnen 3000 Menschen.

Zwei Sozialarbeiter werden sich um die Mieter, um ihre Wünsche und Möglichkeiten kümmern. „Bisher ist das Hochhaus nicht richtig in den Stadtteil integriert. Das wollen wir ändern“, sagt Armin Schoel, Leiter des Krefelder Büros des Erziehungsvereins, der Mitte 2010 Räume dort bezogen hat.

Aus den Ergebnissen der Bedarfsermittlung wollen die Sozialarbeiter Monika Dillenberg und Marc Subkus ein Handlungskonzept für die nächsten fünf Jahre erstellen. Die Selbsthilfekräfte in der Nachbarschaft sollen gestärkt und soziale Probleme abgebaut werden, um die Gesamtsituation im Hochhaus nachhaltig zu verbessern. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch das Institut für stadtteilbezogene Arbeit und Beratung der Universität Duisburg/Essen.

Erreicht werden soll auch eine bessere Vernetzung aller Beteiligten. Dazu zählen Stadt, Bürgerinitiative „Volldampf“ und der schwedische Eigentümer des Hochhauses, der dem Neukirchener Erziehungsverein kostenlos Räume für das Projektbüro und einen Versammlungsraum zur Verfügung stellt. Als Anlaufstelle wird ein Mieter-Café im Hochhaus eingerichtet. Alles in allem sichert der Eigentümer die Finanzierung des Projekts für zunächst fünf Jahre zu. Vorgesehen sind auch Investitionen in eine Verbesserung der Bausubstanz.

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