Dass die Stadt Krefeld beim Luftreinhalteplan vorbildlich agiert, lässt sich nicht behaupten. Während überall in der Region Umweltzonen eingerichtet werden, handelt Krefeld nur, weil die Landesregierung Druck macht. Dabei ist die Luftqualität schlecht, der Handlungsdruck entsprechend groß. Nun liegen endlich konkrete Vorschläge auf dem Tisch. Es darf nicht wieder ein Jahr ins Land gehen, bis die Bewertung der Konzepte vorliegt.

Mit der Umsetzung kommen die Einschränkungen: Sperrungen für Lastwagen, neue Tempo-30-Zonen, schärfere Auflagen für Gewerbebetriebe. Jenseits dieser Maßnahmen kann jeder Einzelne sofort etwas tun: Wer beim Bäcker oder im Supermarkt einkauft, sollte den Wagen auch mal zu Hause lassen. Ein Grad weniger im Wohnzimmer hilft der Umwelt ebenfalls. 2010 könnte so das Jahr werden, in dem die Krefelder Luft messbar besser geworden ist.

rolf.eckers@westdeutsche-zeitung.de

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