Die Laienschauspielgruppe Bayer präsentiert ihr Weihnachtsmärchen im BayTreff. Es gibt weitere vier Vorstellungen.

Die Laienschauspielgruppe Bayer präsentiert ihr Weihnachtsmärchen im BayTreff. Es gibt weitere vier Vorstellungen.
Schneeweißchen und Rosenrot helfen dem Bären im Winter. Dafür hilft er ihnen später – und am Ende wird es sogar noch romantisch. Denn der Bär ist mehr.

Schneeweißchen und Rosenrot helfen dem Bären im Winter. Dafür hilft er ihnen später – und am Ende wird es sogar noch romantisch. Denn der Bär ist mehr.

Dirk Jochmann

Schneeweißchen und Rosenrot helfen dem Bären im Winter. Dafür hilft er ihnen später – und am Ende wird es sogar noch romantisch. Denn der Bär ist mehr.

Krefeld. Während die Laienschauspieler auf der Bühne ihr Bestes geben, schleicht Matthias Oelrich durch die Zuschauerreihen und nippt an seiner Tasse. Das ist seine persönliche Art, die Reaktion der Zuschauer zu erleben und auch bei der siebten Vorstellung Nervosität abzubauen. Im BayTreff an der Duisburger Straße zeigt die Laienschauspielgruppe Bayer wie jedes Jahr ihr Weihnachtsmärchen.

„Ich bin jetzt zum siebten Mal künstlerischer Leiter der Veranstaltung“, erzählt Oelrich. Er sei ja selbst Schauspieler, aber diese Arbeit mache ihm auch sehr viel Spaß. Die Märchentexte schreibt Matthias Oelrich nach der Originalvorlage um und „seinem“ Ensemble sozusagen auf den Leib. „Ich kenne alle Mitwirkenden so lange, da kennt man alle Stärken der Gruppe“, so Oelrich, der weiter seine Runden durch den Zuschauerraum des BayTreff dreht.

„Schneeweißchen und Rosenrot“ bringt die Laienschauspielgruppe diesmal auf die Bühne. Vor liebevoll selbst gestalteter Kulisse werden die Besucher in Grimms Märchenreich entführt. Nicht nur die Kinder sind begeistert. Bunte Kostüme, passend ausgesuchte Musik und ein über die Bühne galoppierendes Stoffpferd lassen alle staunen.

Für Kinder pufft und kracht es, die Großen entdecken Lustiges

Die bekannte Geschichte hat Matthias Oelrich nicht verändert, die Texte und Namen hat er hier und da in unsere Zeit versetzt. Für die Kinder pufft und kracht es gern mal und wer als Erwachsener genau hinschaut, kann an der ein oder anderen Stelle schmunzeln – so erinnert zum Beispiel die Handhaltung der Bürgermeisterin in der Geschichte sehr an die der derzeitigen Bundeskanzlerin. Beim Abschiedslied – im Märchen war nun Ende gut, alles gut – nimmt der Beifall kein Ende und die Kinder möchten am liebsten gar nicht mehr nach Hause gehen. Vor der Tür zum BayTreff stehen allerdings schon die Gäste zur nächsten Vorführung.

Und auch am kommenden Wochenende haben Märchenfreunde die Gelegenheit, die Geschichte von „Schneeweißchen und Rosenrot“ im BayTreff an der Duisburger Straße 42 zu sehen. Vorstellungen sind am 10. und 11. Dezember jeweils um 14.30 Uhr und 17 Uhr.

laienspielgruppe-bayer.de

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