Martin Linne setzt auf neue Lösung beim Hochwasserschutz.

Projekt Rheinblick; Das Rheinufer in Krefeld Uerdingen mit der ehemligen Weinbrennerei Dujardin (lks. im Hintergrund) und der Katholischen Kirche St. Heinrich (hinten rechts).
Projekt Rheinblick; Das Rheinufer in Krefeld Uerdingen mit der ehemligen Weinbrennerei Dujardin (lks. im Hintergrund) und der Katholischen Kirche St. Heinrich (hinten rechts).

Projekt Rheinblick; Das Rheinufer in Krefeld Uerdingen mit der ehemligen Weinbrennerei Dujardin (lks. im Hintergrund) und der Katholischen Kirche St. Heinrich (hinten rechts).

Bischof, Andreas (abi)

Projekt Rheinblick; Das Rheinufer in Krefeld Uerdingen mit der ehemligen Weinbrennerei Dujardin (lks. im Hintergrund) und der Katholischen Kirche St. Heinrich (hinten rechts).

Krefeld. 2019 könnte mit den Bauarbeiten für „Rheinblick“ in Uerdingen begonnen werden. Ende November dieses Jahres strebt die städtische Bauverwaltung im Rat die „finale“ Offenlegung des Bebauungsplanes an, für 2018 die abschließende Entscheidung. Beigeordneter Martin Linne zeigte sich im jüngsten Planungsausschuss wegen des Zeitplans optimistisch. „Wir haben jetzt eine Grundlage für den Lärmschutz erarbeitet, und beim noch strittigen Hochwasserschutz erfolgt bei der Landesregierung gerade eine Umsteuerung“, so Linne.

Statt Hochwasserschutzwand Auffüllung des Ufergeländes

Was diese mehrdeutige Formulierung konkret bedeutet, erklärt Linne im nächsten Satz. Danach gebe es jetzt die planerische Überlegung, anstelle einer Hochwasserschutzwand am Rhein ein höheres Ufer anzulegen. Die Fläche habe bislang einige sogenannte Fehlhöhen, sprich Vertiefungen. Würden die aufgefüllt, könnte das Ufer einem hohen Pegelstand trotzen. Eine in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie soll zeigen, ob das ein praktikabler Weg ist. Linne: „Das Ergebnis erwarten wir im Spätsommer.“

Während sich Linne im Ausschuss verhalten zuversichtlich zeigt, hält sich die Bezirksregierung auf WZ-Nachfrage mit einer Einschätzung zurück. Solange, wie die Machbarkeitsstudie in Düsseldorf nicht vorliegt. Dennoch zeigt sich Pressesprecherin Dagmar Groß offen für neue Vorschläge: „Die Stadt hatte zur Sicherstellung des Hochwasserschutzes eine Hochwasserschutzwand geplant. Wenn durch andere Planungen eine Hochwasserschutzanlage nicht mehr erforderlich sein sollte, kann von dieser Planung auch abgerückt werden.“

Als Lösung für den Lärmschutz ist ein Hotel-Neubau als Puffer zum Chemiepark im Gespräch.

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