Weil Aufzüge nicht funktionieren gibt’s am neuen Bahnhof nach wie vor Schwierigkeiten in Sachen Barrierefreiheit.

Prosten sich beim Neujahrsempfang der Bezirksvertretung Oppum-Linn im Rittersaal der Burg Linn zu ( v.l.): Nicole Greber (Historische Gruppe), Hans Franssen (Landsknecht der Burg Linn), Carmen Pelmter (Historische Gruppe), Hansjürgen Tacken (Bezirksvorsteher) und Sigrun Borghoff (Historische Gruppe). Foto. Dirk Jochmann
Prosten sich beim Neujahrsempfang der Bezirksvertretung Oppum-Linn im Rittersaal der Burg Linn zu ( v.l.): Nicole Greber (Historische Gruppe), Hans Franssen (Landsknecht der Burg Linn), Carmen Pelmter (Historische Gruppe), Hansjürgen Tacken (Bezirksvorsteher) und Sigrun Borghoff (Historische Gruppe). Foto. Dirk Jochmann

Prosten sich beim Neujahrsempfang der Bezirksvertretung Oppum-Linn im Rittersaal der Burg Linn zu ( v.l.): Nicole Greber (Historische Gruppe), Hans Franssen (Landsknecht der Burg Linn), Carmen Pelmter (Historische Gruppe), Hansjürgen Tacken (Bezirksvorsteher) und Sigrun Borghoff (Historische Gruppe). Foto. Dirk Jochmann

Prosten sich beim Neujahrsempfang der Bezirksvertretung Oppum-Linn im Rittersaal der Burg Linn zu ( v.l.): Nicole Greber (Historische Gruppe), Hans Franssen (Landsknecht der Burg Linn), Carmen Pelmter (Historische Gruppe), Hansjürgen Tacken (Bezirksvorsteher) und Sigrun Borghoff (Historische Gruppe). Foto. Dirk Jochmann

Krefeld. Oppums Hauptstraße bekommt zwischen Heckschen- und Heinrich-Klausmann-Straße Flüsterasphalt. An Stelle des früheren Parkhauses wird ab Ende März der Neubau hochgezogen. Die Ausschreibungen für Super- und Getränkemarkt an der Kronlandbrücke gehen jetzt ‘raus. Zudem begrüßte Hansjürgen Tacken, Vorsteher der einladenden Bezirksvertretung Oppum-Linn, beim Neujahrsempfang drei Frauen in ihren Ämtern.

Es ist einiges los im Bezirk, die vielen Gäste lauschen im schönen Saal der Burg Linn. Ein Thema ist der Oppumer Bahnhof, der seit 2014 in Arbeit und immer noch nicht fertig ist, da die Aufzüge noch nicht funktionierten und es so noch immer keine Barrierefreiheit gebe. Außerdem bemängelt Tacken: „Der neue helle Bahnhof ist bereits durch Schmierereien an den Wänden verunziert. Das Geld für die Reinigung wäre an anderer Stelle dringend erforderlich.“ Während die Nordseite des Bahnhofs mit Pflaster, Bänken und Fahrradständern fertig sei, werde jetzt die Südseite umgestaltet. „60 000 Euro stehen dieses Jahr dafür im Etat.“

Tacken erwähnt das Engagement der Wohnstätte, die an der Herbertzstraße, an Kore- und Wetekamp und an der Königsberger Straße neue Wohnquartiere schaffe. Er sieht auch die Möglichkeit, dass die Krefelder Promenade zügig bis zur Rembertstraße gebaut werden kann. Der Investor für die Nahversorgung an der Kronlandbrücke stelle die Bedingungen, die Erschließungskosten zu tragen und einen Kreisverkehr an der Buddestraße für die Anbindung zu schaffen, erläutert der Vorsteher weiter. „Er muss auch 200 ,Park- and Ride-Plätze’ vorhalten, den Hundeplatz verlagern und dafür sorgen, dass auf dem Festplatz weiterhin Oldie-Night, Osterfeuer und Schützenfest stattfinden können.“

Die neue Gesamtschule Oppum soll personell gestärkt werden

Im Herbst soll der Sport wieder in die Glockenspitzhalle einziehen. „Wenn die Flüchtlinge ausgezogen sind, wird dort zuerst saniert“, erklärt Tacken. Dann lobt er die engagierten Menschen im Bezirk und begrüßt mit Blumen Birgit Oelmüllers-Hoff als neue Leiterin der Gesamtschule Oppum.

Sie erklärt, dass es etwas Besonderes sei, eine Schule von der Basis neu aufzubauen und wünscht sich, dass die Schule – auch mit personeller Verstärkung – „schnell anwächst“.

Jeannine Moens ist neue Vorsitzende des Fördervereins der Freunde der Museen Burg Linn. Sie will „zum Vorteil der Museen arbeiten, auf dass es ihnen gut gehe“. Jennifer Morscheiser, die neue Leiterin der Museen Burg Linn, erklärt, dass die neue Museumsseite online sei, dass es dem schönen Wandteppich im Saal schade, zum Flachsmarkt ein- und wieder ausgerollt zu werden. Er hänge jetzt oben im Rittersaal.

„Dafür wird der nächste Neujahrsempfang im Beisein von Otto von Linn gefeiert“, erklärt sie. „Sein Skelett zieht aus dem Museum in seine Burg.“

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