Bei den Sanierungsarbeiten auf einem Grundstück an der Uerdinger Straße sollen zahlreiche Bäume illegal gefällt worden sein.

Nicht alle Bäume an der Villa durften gefällt werden.
Nicht alle Bäume an der Villa durften gefällt werden.

Nicht alle Bäume an der Villa durften gefällt werden.

Andreas Bischof

Nicht alle Bäume an der Villa durften gefällt werden.

Krefeld. Sechs Pappeln, eine Lindengruppe und ein mehrstämmiger Ahorn auf einem Grundstück an der Uerdinger Straße sind laut Stadt illegal gefällt worden. Sie seien laut Baumsatzung geschützt gewesen. Entsprechende Ermittlungen seien eingeleitet worden.

Aus dem Rathaus habe es lediglich die Genehmigung gegeben, zehn Nadel- und elf Laubbäume zu entfernen. Diese hätten die Bausubstanz einer Villa auf dem Grundstück gefährdet. Das Haus wird derzeit saniert.

Sechs Pappeln hätten zudem unter fortgeschrittener Fäulnis gelitten und eine weitere Baumgruppe habe aufgelockert werden müssen, weil die Gehölze zu nah beieinander gestanden hätten. Offenbar wurde die Säge bei diesen Arbeiten aber zu viel bemüht und es fielen ihr zahlreiche weitere Bäume zum Opfer. Das bemerkte das Ordnungsamt der Stadt jetzt bei einer routinemäßigen Nachkontrolle: "Jetzt laufen Ermittlungen, wer die Bäume gefällt hat", erklärte eine Sprecherin der Stadt.

Wenn der Baumfäller nicht gefunden werden könne, drohe dem Eigentümer des Grundstücks ein Bußgeld von bis zu 12500Euro. Dies sei in der Baumschutzsatzung bei vorsätzlicher illegaler Fällung vorgesehen. Außerdem müssten Bäume zum Ausgleich an andere Stelle gepflanzt werden.

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