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Diese Skizze zeigt die Polizei auf dem Fahndungsplakat.

Diese Skizze zeigt die Polizei auf dem Fahndungsplakat.

Das gesamte Fahndungsplakat.

Polizei, Bild 1 von 2

Diese Skizze zeigt die Polizei auf dem Fahndungsplakat.

Krefeld. Die Polizei gratulierte in den vergangenen Tagen immer wieder zur Schwangerschaft. Noch immer suchen die Ermittler, die eine Mutter, die kein Kind vorweisen kann - die ihre Tochter tot im Wäldchen des Südparks abgelegt hat.

Einigen Hinweisen aus der Bevölkerung gingen die Beamten nach, suchten immer wieder Frauen auf, bei denen eine vermeintliche heimliche Schwangerschaft vermutet wurde. Bislang fanden sie immer ein Neugeborenes oder einen Babybauch vor. " Wir möchten den Frauen, auf die Hinweise eingehen, keine Schwierigkeiten bereiten, unsere Ermittler sind sehr sensibel und gehen sehr diskret vor", sagt Gerd Hoppmann, Leiter der Untersuchungen. Allerdings gingen in den letzten Tagen nur noch sehr wenige Hinweise bei der Polizei ein, obwohl das öffentliche Interesse an dem Fall sehr groß ist.

Das Landeskriminalamt ist bereits mit der Arbeit fortgeschritten und hat jetzt ein DNA-Identifizierungsmuster vorliegen. So könnte eine verdächtige Mutter mittels DNA-Test bestimmt werden.

Staatsanwaltschaft und Polizei setzen aber weiterhin auf die Mithilfe der Öffentlichkeit. Daher haben sie Fahndungsplakate erstellt, die seit Mittwoch unter anderem im Bereich des Fundortes aufgehängt und verteilt werden.

Am Donnerstag um 10 Uhr wird das tote Baby, dass den Namen Silvia erhalten hat, durch Pfarrer Michael Hack auf dem Hauptfriedhof bestattet.

Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter: Telefon 02151/634-0.

 

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