Das Gericht prüft jetzt die Anklage.

Mordopfer Askin U. musste exhumiert werden. (Archiv
Mordopfer Askin U. musste exhumiert werden. (Archiv

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Mordopfer Askin U. musste exhumiert werden. (Archiv

Krefeld. Nach der Exhumierung des getöteten Autohändlers Askin U. († 27) in dessen türkischer Heimat Aydin muss jetzt noch das Projektil untersucht werden, das in seinem Schädel gefunden worden ist.

Oberstaatsanwalt Hans Dieter Menden sagte, das Projektil sei bei der neuerlichen Untersuchung durch türkische Gerichtsmediziner aus einem Schädelknochen entfernt worden. Ein Staatsanwalt der örtlichen Ermittlungsbehörde war ebenso dabei wie zwei Krefelder Kripo-Beamte.

Ob das Projektil aus der Pistole des mutmaßlichen Mörders Fred W. (45) abgefeuert worden ist, müsse jetzt noch eine genauere Untersuchung ergeben. Wie berichtet, war am Tatort Ennsstraße eine Patronenhülse und im Fluchtwagen die Waffe gefunden worden.

Auf der befand sich ein selbstgebauter Schalldämpfer, an dem Speichelspuren des Opfers nachgewiesen worden sind.

Die Staatsanwaltschaft hatte die Anklageschrift bereits komplett fertig und diese sofort ans Landgericht geschickt, nachdem das bei der ersten Obduktion übersehene Projektil in der Türkei sichergestellt worden war.

Die Anklage ist derzeit auch auf dem Weg zum Beschuldigten, der dann einen Monat Zeit für eine Stellungnahme hat. Dann entscheidet das Landgericht über die Zulässigkeit der Anklage.

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