Bei einem Bombenanschlag starben in der Krefelder Partnerstadt am Wochenende mindestens 14 Menschen.

Unter den Opfern des Anschlags am Samstag in Kayseri befanden sich vor allem Soldaten.
Unter den Opfern des Anschlags am Samstag in Kayseri befanden sich vor allem Soldaten.

Unter den Opfern des Anschlags am Samstag in Kayseri befanden sich vor allem Soldaten.

dpa

Unter den Opfern des Anschlags am Samstag in Kayseri befanden sich vor allem Soldaten.

Krefeld. Der Bombenanschlag in Krefelds türkischer Partnerstadt Kayseri, bei dem mindestens 14 Menschen getötet wurden und 56 weitere Menschen verletzt worden sein sollen, hat in der Samt- und Seidenstadt Bestürzung ausgelöst.

So erklärten Verwaltung und Oberbürgermeister Frank Meyer in einem Statement im Internet unisono: „Die Bilder aus unserer Partnerstadt Kayseri sind schrecklich. Wir sind mit unseren Gedanken bei den Opfern des Attentats, ihren Angehörigen und den Menschen in Kayseri. Es ist einfach furchtbar. Wir wünschen allen Krefeldern mit Freunden und Angehörigen in Kayseri, dass sie schon bald die Nachricht erhalten, dass es ihnen gut geht.“ Es wurde angeordnet, die Stadtfahnen am Rathaus auf Halbmast zu hängen. Zudem will Frank Meyer seinem Amtskollegen in Kayseri schnellstmöglich schreiben.

Krefeld ist seit 2008 mit der türkischen Stadt verbunden

Der Anschlag hatte sich am Samstag ereignet. Nach Angaben der türkischen Regierung soll ein am Straßenrand geparktes Auto detoniert sein, als ein mit Soldaten besetzter Bus vorbeifuhr.

Mit der türkischen Stadt Kayseri verbindet Krefeld die jüngste Städtepartnerschaft. Die Partnerschaftsurkunde wurde am 26. Juni 2008 unterzeichnet. Zuvor hatte der ehemalige OB Gregor Kathstede die Städtepartnerschaft bei einem Besuch in Kayseri konkretisiert. Nach Angaben der Stadt haben sehr viele in Krefeld lebende Türken ihre Wurzeln in Kayseri. Die Stadt hat rund 1,3 Millionen Einwohner (Stand 2014).

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