Stellenangebote hängen nun aus. Die Internetseite hat jetzt eine Bewerberbörse.

Arge-Geschäftsführer Michael Kneißl (r.) und Bereichsleiter Franz-Josef Schmitz vor den Tafeln mit den Stellenangeboten in Papierform.
Arge-Geschäftsführer Michael Kneißl (r.) und Bereichsleiter Franz-Josef Schmitz vor den Tafeln mit den Stellenangeboten in Papierform.

Arge-Geschäftsführer Michael Kneißl (r.) und Bereichsleiter Franz-Josef Schmitz vor den Tafeln mit den Stellenangeboten in Papierform.

D. Jochmann

Arge-Geschäftsführer Michael Kneißl (r.) und Bereichsleiter Franz-Josef Schmitz vor den Tafeln mit den Stellenangeboten in Papierform.

Krefeld. Begonnen wurde vor sieben Wochen, strukturiert läuft es seit Anfang April, und erste Erfolge konnten bereits erzielt werden: Gestern stellte die Arge Krefeld, die Arbeitsgemeinschaft für die Belange von Arbeitslosengeld-II-Empfängern, ihren neuen "Treffpunkt Job" vor. Der ist, sagt Arge-Geschäftsführer Michael Kneißl, im Erdgeschoss am Fütingsweg 34 im Stellen-Informations-Service eingerichtet worden.

Voll- oder Teilzeitstellen oder Jobs auf 400-Euro-Basis hängen dort in übersichtlicher Papierform an Stellwänden aus und werden täglich aktualisiert. "Es sind eine Menge unserer Kunden, die lieber hier die Stellenangebote studieren, als sich am Computer zu informieren", berichtet Bereichsleiter Franz-Josef Schmitz.

Wer ein entsprechendes Angebot gefunden hat, ist damit nicht allein: An der Theke des "Treffpunkts Job" hilft ihm ein ständig anwesender Arge-Mitarbeiter weiter: Er druckt zusätzliche Informationen aus und stellt auch das Telefon zur Verfügung, falls der Kunde sofort Kontakt zum möglichen neuen Arbeitgeber aufnehmen will. In Ergänzung kann der Arbeitssuchende in einem Raum im ersten Stock auch seine Bewerbungsunterlagen auf den neuesten Stand bringen.

Die Firmen oder Betriebe, die einen Mitarbeiter suchen, haben ihr Einverständnis zu diesem Vorgehen gegeben. Auf der anderen Seite liegt auch das Okay der Arbeitssuchenden vor, was die zweite Neuerung der Arge bei ihrem Bemühen um Vermittlung in Arbeit angeht: "Auf der erweiterten Internetseite der Arge ist jetzt eine Bewerberbörse eingerichtet, die ständig etwa 150 Bewerberprofile von motivierten und ,marktnahen’ Kunden bietet", sagt Kneißl.

"Alle Kunden, deren Bewerberprofil anonym veröffentlicht wird, haben vorher in einem persönlichen Gespräch ihre Zustimmung zur Veröffentlichung gegeben. Interessierte Arbeitgeber können schauen, auswählen und sich mit uns direkt in Verbindung setzen", ergänzt Schmitz. Beide Neuerungen haben bereits zu ersten Vermittlungserfolgen geführt.

 

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