Arbeitsgemeinschaft Krefelder Bürgervereine: Der vorläufige Vorstand ist gewählt.

Krefeld. Die Arbeitsgemeinschaft Krefelder Bürgervereine (AKB) ist seit Mittwochabend wieder handlungsfähig. Bei einer Zusammenkunft der Bürgervereinsvorsitzenden ist ein Interimsvorstand bestimmt worden. Ihm gehören Karla Kaiser, Manfred Heigenfeld, Rolf Hirschegger, Heribert Nauen und Bernd Albrecht an. Es wurden bewusst vornehmlich Personen ausgewählt, die bisher nicht dem AKB-Vorstand angehörten, um einen störungsfreien Neuanfang zu ermöglichen.

"Wer Vorstandssprecher wird werden wir sehen. Am 11.Mai ist die erste Tagung", sagt Albrecht, der mit seinen Kollegen nun eine Mitgliederversammlung im Juni vorbereiten soll. Thema sein wird dabei vor allem die Diskussion und Verabschiedung einer neuen Satzung, die die Ausrichtung der AKB für die Zukunft bestimmen wird.

Sollte die Mitgliederversammlung die Satzung ändern, könnte auf einer Jahreshauptversammlung nach den Sommerferien regulär ein neuer Vorstand gewählt werden. Ein vor vier Wochen vorgelegter Entwurf sieht eine Verkleinerung des Vorstands vor, um schlagkräftiger handeln zu können.

Die AKB war nach dem Rücktritt des neunköpfigen Vorstands am 10. April ins Schlingern geraten. Die Vorsitzende Brigitte Reich war für ihre Arbeit und ihren Führungsstil kritisiert worden. Die vergangenen zweieinhalb Wochen nutzten die Rebellen mehrfach für intensive Gespräche und schafften es dabei, die am Mittwoch gewählten Personen zur Mitarbeit zu bewegen. Die Diskussion um die Situation der AKB soll auf der Mitgliederversammlung geführt werden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer