Der Entwurf für den neuen Schallschutz findet Zustimmung.

Straßen NRW hat sein Versprechen gehalten: Im jüngsten Planungsausschuss sind die Entwürfe für die neuen Lärmschutzwände entlang der künftig sechsspurigen A57 in Höhe Krefeld vorgestellt worden. „Eigentlich macht Straßen NRW diese Planung selber, aber mit der Zeit wird man auf einem Auge schon mal blind“, sagt Michael Kaufmann. Deshalb seien vier Architekturbüros damit beauftragt worden.

Jürgen Hengst (SPD) und Jürgen Wettingfeld (CDU) begrüßten als Jurymitglieder den Favoritenentwurf des Büros „Orange Edge“. Das hat Alu-Kassetten beidseitig gestaltet, Striche als Motiv gewählt, die aber nicht monoton wirken. Die Geismühle sei weiterhin sichtbar, das städtische Umfeld wie Grünstreifen oder Bäume zur Stadtseite fügen sich optisch ein und Krefeld sei beim Vorbeifahren erkennbar. Die dazugehörigen Unterführungen seien durch ihre optische Gestaltung und Ausleuchtung angstfrei gestaltet. Das Architekturbüro arbeitet außerdem daran, die Lärmschutzwände mithilfe von LED zu beleuchten. „Das wäre weltweit das erste Mal“, sagt Architekt Henrick Sander von „Orange Edge“. Alle Fraktionen sind von dem vorgestellten Entwurf sehr angetan – zumal er durch teilweise zusätzliche Begrünung zur Stadtseite hin einstige Schmuddelecken entlang der Autobahn aufwerte. Am 4. Oktober bei Dujardin und am 10. Oktober in der Schule Kaiserplatz informiert Straßen NRW die Bürger. yb

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