Das Land will Einrichtungen wieder fördern.

Krefeld. Um die Zukunft des Arbeitslosenzentrums über dieses Jahr hinaus zu sichern, soll die Verwaltung die nötigen Zuschüsse bei der nordrhein-westfälischen Landesregierung rasch beantragen. Das regt die SPD an, die für den Sozialausschuss am Mittwoch einen entsprechenden Antrag gestellt hat.

Grund hierfür ist das Vorhaben der neuen rot-grünen Landesregierung die Förderung von Arbeitslosenzentren und -beratungsstellen ab dem 1. Januar 2011 wieder aufzunehmen. Dafür stehen insgesamt jährlich rund fünf Millionen Euro aus Landesmitteln sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung.

Das Land hatte 2008 die Förderung für 140 Beratungsstellen gestrichen. Für den Verein in Krefeld bedeutete das eine Reduzierung der Mittel um über 60.000 Euro. In der Folge musste das ALZ Anfang dieses Jahres den ersten Mitarbeiter entlassen. Nach einem zähen politischen Ringen in verschiedenen Ausschüssen, stimmte im Mai die Mehrheit im Rat einem Zuschuss in selber Höhe zu. Zuvor hatte das ALZ eine entsprechende Leistungsvereinbarung unterschrieben.

Vorsitzende Paul Küppers will sich in der Sitzung des Sozialausschusses dafür einsetzen, dass diese Leistungsvereinbarung verlängert wird und damit für die Arbeit Planungssicherheit geschaffen werde. Sollte der Nachtragshaushalt - wie vorgelegt - im Landtag beschlossen werden, hofft er auf den ursprünglichen Zuschuss in Höhe von 73.600 Euro. "Aber auch mit 60.000 Euro ist kein Personal mehr gefährdet." yb

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