Insgesamt ist die Zahl weiter rückläufig. Trotzdem müssen 167 Kinder abgelehnt werden.

Nur die Gesamtschule Kaiserplatz, hier das Selbstlernzentrum mit Schulleiter Jochen Adrian (r.), hat bei den Anmeldungen zugelegt.
Nur die Gesamtschule Kaiserplatz, hier das Selbstlernzentrum mit Schulleiter Jochen Adrian (r.), hat bei den Anmeldungen zugelegt.

Nur die Gesamtschule Kaiserplatz, hier das Selbstlernzentrum mit Schulleiter Jochen Adrian (r.), hat bei den Anmeldungen zugelegt.

Andreas Bischof

Nur die Gesamtschule Kaiserplatz, hier das Selbstlernzentrum mit Schulleiter Jochen Adrian (r.), hat bei den Anmeldungen zugelegt.

Krefeld. Abgeschlossen ist das Anmeldeverfahren zu den drei städtischen Gesamtschulen. Dabei sind die Anmeldungen zu den fünften Klassen dieser Schulform weiter rückläufig. 647 Kinder wurden angemeldet, das sind 35 weniger als 2008. Allein zum Kaiserplatz wollen entgegen dem Trend mehr Kinder als im Vorjahr.

Angemeldet wurden (in Klammern die Zahlen des Vorjahres): Gesamtschule Kaiserplatz 345 (332), Robert-Jungk 126 (140), Kurt-Tucholsky 176 (210). Die Robert-Jungk-Gesamtschule in Hüls nimmt vier Eingangsklassen auf (vierzügig), das sind maximal 120 Schüler. Die beiden anderen städtischen Gesamtschulen bilden sechs Eingangsklassen, das entspricht maximal 180 Schülern. Insgesamt müssen also 167 Kinder (202) abgewiesen werden.

Zu den anderen weiterführenden Schulformen (Gymnasien, Real- und Hauptschulen) gibt es Nachmeldetermine am Donnerstag, 26. Februar, 9 bis 12 Uhr, und Freitag, 27. Februar, 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr in den Schulsekretariaten.

Die weiter zurückgehenden Zahlen bei den Gesamtschul-Anmeldungen, aber auch die wiederum hohe Zahl der abgelehnten Kinder hatten bereits im Vorfeld der Anmeldewoche zu politischen Diskussionen geführt. Für die CDU hatte sich Vorsitzender Winfried Schittges gegen eine vierte Gesamtschule ausgesprochen: "Wer soll das bezahlen?".

Reagiert hatte er auf das 100-Tage-Programm der SPD für die Kommunalwahl. Die SPD hatte erklärt, gewinne sie am 7. Juni die Wahl, wolle sie die vierte Schule. SPD-Landtagsabgeordnete Petra Schneppe erinnert daran, "dass gerade in Krefeld seit Jahren trotz allgemein zurückgehender Schülerzahlen der Eltern- und Schülerwille mit Füßen getreten wird".

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