Ein Hundehäufchen beschäftigt das Krefelder Amtsgericht.

Mit Hundehaufen muss sich die Krefelder Justiz befassen. (Archiv
Mit Hundehaufen muss sich die Krefelder Justiz befassen. (Archiv

Mit Hundehaufen muss sich die Krefelder Justiz befassen. (Archiv

dpa

Mit Hundehaufen muss sich die Krefelder Justiz befassen. (Archiv

Krefeld. Ein Hundehäufchen sorgt zur Zeit für Beschäftigung bei der Krefelder Justiz. Weil sich im Juni 2008 ein Bewohner darüber aufgeregt hat, dass ein kleiner Hund direkt vor seinem Fenster auf dem Bürgersteig seine Hinterlassenschaft deponierte, kam es zu einer nicht nur verbalen Auseinandersetzung. Es wurde sogar die Polizei eingeschaltet und danach Anzeige erstattet.

Daraufhin erließ das Gericht wegen Körperverletzung einen Strafbefehl über 20 Tagessätze gegen den 53-jährigen Hundeführer. Hiergegen erhob der Beschuldigte mit Hilfe seines Anwalts Einspruch. Und so kam es zur Hauptverhandlung vor dem Krefelder Amtsgericht.

Mehr als eine Stunde lang wurden der Angeklagte und der Zeuge, welcher die Anzeige erstattet hat, vernommen. Beide Aussagen standen gegeneinander. Es wurde jedoch schnell klar, dass hier ein Hitzkopf und ein Pedant aufeinander gestoßen waren. Der Anwalt sprach von einer möglichen Verwechselung.

Deshalb schlug er vor, eine zum Termin verhinderte Zeugin und auch die Hundebesitzerin zu hören und regte sogar an, auch den Hund vorzuführen, um sich über dessen Größe und Farbe ein Urteil bilden zu können. Letzteres sah die Richterin nicht so, vertagte aber die Verhandlung, um die weiteren Zeugen zu einem Fortsetzungstermin laden zu können.

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