Verwaltung prüft kurzfristig weitere Möglichkeiten.

Krefeld. Noch vier Tage hat der Kämmerer Zeit, einen praktikablen Vorschlag für die künftige Fundtierverwaltung in Krefeld vorzulegen. Am kommenden Dienstag soll er der Fraktionsvorsitzendenkonferenz von den neuerlichen Gesprächen mit dem Tierschutzverein oder möglichen Alternativen berichten (die WZ berichtete).

Eine rasche Lösung scheint nach Informationen der WZ nicht in Sicht. Die Zoofreunde lehnen den Vorschlag ab, dass der Zoo in Gänze die Fundtierverwaltung übernimmt. Das sei mit dem Gesellschaftszweck nicht zu vereinbaren. Auch die Überlegung der Verwaltung, der Zoo könne für diese Aufgabe eine neue, eigene Gesellschaft gründen, findet keine Zustimmung.

Als weitere Lösung schwebt dem Kämmerer eine „interkommunale Zusammenarbeit“ mit einer anderen Kommune vor. Danach soll der Zoo Fundtiere zunächst aufnehmen, die von einem Tierheim oder einer Tierpension im Umkreis abgeholt, betreut und weiter vermittelt werden könnten. Ob sich jemand zu den finanziellen Konditionen der Stadt dazu bereiterklärt, wird sich zeigen. Derjenige müsste Platz für mögliche Fundtiere zunächst unentgeltlich vorhalten und Fachpersonal nachweisen können. yb

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