Nach Jahren des Leerstands soll altes Geschäftsgebäude abgerissen werden. Wohnungen und Praxen sind dort geplant.

Nach Jahren des Leerstands soll altes Geschäftsgebäude abgerissen werden. Wohnungen und Praxen sind dort geplant.
So soll nach Vorstellungen der Ulrich Schmitter KG künftig die Bebauung (l.) an der Alten Linner Straße aussehen.

So soll nach Vorstellungen der Ulrich Schmitter KG künftig die Bebauung (l.) an der Alten Linner Straße aussehen.

So soll nach Vorstellungen der Ulrich Schmitter KG künftig die Bebauung (l.) an der Alten Linner Straße aussehen.

Krefeld. Die Alte Linner Straße nahe des Ostwalls wird in naher Zukunft eine neue Ansicht bekommen. Anstelle des jahrzehntelang weit über die Grenzen Krefelds bekannten Einrichtungshauses Schröer, plant der Krefelder Investor Ulrich Schmitter ein Wohn- und Geschäftshaus. „Die Bauvoranfrage ist von der Stadt jetzt positiv beschieden worden.“

Das neue Gesundheitszentrum am Luisenplatz wird in Kürze bezogen

Ganz in der Nähe, vom südwestlichen Teil des Luisenplatzes aus bis zur Alten Linner Straße, ist in den vergangenen Monaten das „LuisenCarréCrefeld“ hochgezogen worden. Die Dr. Schmitter Treuhand KG hat dort 7,5 Millionen Euro in ein Gesundheitszentrum investiert.

Zu diesem Komplex gehört auch das denkmalgeschützte Gebäude Luisenstraße 102. Das liegt ihm besonders am Herzen, hat es doch sein Urgroßvater gebaut. „Im Mai zieht zunächst im Erdgeschoss des „LuisenCarréCrefeld“ auf 230 Quadratmetern eine Apotheke ein, die Ärzte folgen im Juni“, sagt Schmitter zu den künftigen Mietern. Mit der Vermietungssituation ist er laut eigenen Worten zufrieden.

Im Gesundheitszentrum am Luisenplatz werden folgende Praxen zu finden sein: Allgemeinmedizin, Urologie, Gefäßchirurgie sowie eine Tagespflegeeinrichtung. Im Gespräch sei man außerdem noch mit einem Orthopäden und einem Kardiologen. Noch frei ist ein Ladenlokal in der Größe von 400 Quadratmetern, das auch geteilt werden könne.

Passend zu dem Gesundheitszentrum plant Schmitter an der Alten Linner Straße 127 bis 135 ein ergänzendes Gebäude mit medizin-nahen Anbietern wie beispielsweise Physiotherapie und Wohnungen in den oberen Geschossen.

Das frühere Einrichtungshaus wie auch den dazugehörigen Parkplatz hatte Schmitter aus einer Zwangsversteigerung erworben. Der gebürtige Uerdinger setzt auf die Belebung der Innenstädte und möchte mit seinen Gebäuden Anreize schaffen, zentrumsnah und barrierefrei zu wohnen.

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