Rettungskräfte und Polizei beweisen bei Evonik, dass die Zusammenarbeit bestens funktioniert.

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Die Zusammenarbeit der Rettungskräfte verlief bei der Übung ohne Probleme.

Die Zusammenarbeit der Rettungskräfte verlief bei der Übung ohne Probleme.

privat

Die Zusammenarbeit der Rettungskräfte verlief bei der Übung ohne Probleme.

Krefeld. Eine beißende Ammoniak-Wolke zieht in Richtung Dießemer Bruch und Oppum. Sirenen alarmieren gegen 10 Uhr die Bevölkerung, und Einsatzfahrzeuge kommen rasch näher. Doch die Gefahr ist nur fiktiv. Wie auch die fünf Schwerverletzten, die nach einer Explosion und dem Ausbruch eines Feuers in der Produktionsanlage der Chemiefabrik Evonik-Stockhausen am Bäkerpfad stöhnend auf ihren Abtransport warten. Die Personen sind von den Chemikalien schwer verätzt. Mit Blaulicht jagen die Einsatzfahrzeuge und Krankenwagen auf das Werksgelände.

Der Regierungspräsident Düsseldorf hat Beobachter geschickt

Es ist eine Übung, mit der am Samstag Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienste ihre Einsatz-Kooperation unter Beweis stellen wollen. Das Technische Hilfswerk, Werks- und Berufsfeuerwehr, der Löschzug Fischeln, Malteser-Hilfsdienst und das Deutsche Rote Kreuz sind mit rund 180 Mitarbeitern vor Ort. Sogar der Regierungspräsident Düsseldorf hat Beobachter nach Krefeld geschickt.

Fiktiv betroffen ist eine Besuchergruppe von zwölf Personen, die sich zum Zeitpunkt der Explosion im 21 Meter hohen Turm der Anlage befinden. Feuerwehrleute mit schwerem Atemgerät holen die Verletzten von innen und außen über die Leiter aus dem Gefahrenbereich. Unweit der Unfallstelle werden sie vor Ort vom Jugendrotkreuz erstversorgt und für den Transport präpariert.

Fiktiv ist schließlich nach Abschluss der Übung an der Untergath auch eine Pressekonferenz. Die "echte" Presse hat dazu keinen Zutritt. Dafür wird dort das Fazit für die ausländische "Presse" auch in Englisch gezogen.

Gegenüber der Westdeutschen Zeitung bilanziert Sabine Micevic, verantwortlich für die lokale Evonik-Kommunikation, die Übung: "Die Verständigung unter den Hilfskräften hat sehr gut geklappt. Über die anderen Bereiche der Kooperation beim Einsatz müssen die Beobachter sich noch ein Urteil bilden. Wir sind gespannt darauf."

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