Schätzungen sorgen bei Bürgern für Verwirrung.

Gebührenzahlung wird neu berechnet. Der Preis für die Abwasserentsorgung bleibt 2016 stabil.
Preis und Menge des Abwassers, das durch die Krefelder Kanäle fließt, wird vom Eigenbetrieb Stadtentwässerung berechnet.

Preis und Menge des Abwassers, das durch die Krefelder Kanäle fließt, wird vom Eigenbetrieb Stadtentwässerung berechnet.

dpa/Andreas Bischof

Preis und Menge des Abwassers, das durch die Krefelder Kanäle fließt, wird vom Eigenbetrieb Stadtentwässerung berechnet.

Krefeld. Seit Anfang des Jahres erhebt die Stadtentwässerung Krefeld die Abwassergebühren – bei einigen Bürgern führt das zu Verärgerung. Ulrich Driessen aus Uerdingen beschwert sich zum Beispiel über eine Rechnung, die die Stadt seiner Mutter schickte: Für den Zeitraum von Mitte November bis 31. Dezember 2015 hatte die Stadtentwässerung die Schmutzwassermenge auf drei Kubikmeter geschätzt – und mit 9,95 Euro in Rechnung gestellt. „Eine Milchmädchenrechnung“, moniert Driessen, der die Schmutzwassermenge für zu hoch angesetzt hält.

Bei der Umstellung vom SWK-System habe man für alle 48 000 Gebührenzahler eine Schätzung vorgenommen und die Vorjahre berücksichtigt, erklärt Andreas Horster, Betriebsleiter bei der Stadtentwässerung. „Bei wem die Schätzung daneben lag, der kann sich bei uns melden.“ So oder so: Geld verliere niemand. Da der Gebührensatz für 2016 dem von 2015 entspreche, erhalten Bürger, deren Schmutzwassermenge zu hoch geschätzt wurde, 2017 eine Rückzahlung. ckd

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