Zu wenig Personal führt zu schlechter telefonischer Erreichbarkeit.

Sie braucht mindestens eine halbe zusätzliche Stelle: Elisabeth Elser von der Beratungsstelle.
Sie braucht mindestens eine halbe zusätzliche Stelle: Elisabeth Elser von der Beratungsstelle.

Sie braucht mindestens eine halbe zusätzliche Stelle: Elisabeth Elser von der Beratungsstelle.

Sie braucht mindestens eine halbe zusätzliche Stelle: Elisabeth Elser von der Beratungsstelle.

Krefeld. Über die schlechte telefonische Erreichbarkeit der Verbraucherzentrale Krefeld beschweren sich die Bürger häufig bei den Mitarbeitern. Elisabeth Elsner, Leiterin der Zweigstelle, erklärt, warum das so ist: "Wir können mit unserem Personal dem Andrang nicht gerecht werden." In der Regel stehen während der Sprechzeiten zwei Berater zur Verfügung. "Eine Stelle mehr wäre wunderbar", sagt sie. Das würde natürlich auch zu einer besseren telefonischen Erreichbarkeit führen.

Die Krefelder Verbraucherzentrale hat ihren Schwerpunkt auf Geld- und Kreditberatung gelegt. "Das ist ein viel gefragter Themenbereich, der viel Zeit in Anspruch nimmt", so Elsner. Laufend fänden zudem auch Beratungen in anderen Bereichen statt. Viele Bürger, die sich abgezockt fühlen, wenden sich an die Verbraucherzentrale. "Das ist ein Problem, das sich aus der Deregulierung der Märkte ergibt - und das wird nicht kleiner."

Mit einem Antrag des Arbeitskreises Schuldnerberatung, dem Krefelder Unternehmen angehören, die Schuldnerberatungen durchführen, wandte sich die Verbraucherzentrale an die Stadtverwaltung und beantragte eine zusätzliche halbe Stelle. Die ist nicht bewilligt worden. Der Ausschuss für Soziales lehnte das Paket des Arbeitskreises mit einem Gesamtvolumen von einer halben Million Euro ab. "Das fand damals politisch keine Mehrheit", so Stadtsprecher Michael Streubel.

Elsner will das Thema nicht unter den Tisch fallen lassen. Konkrete Pläne für ein weiteres Vorgehen gebe es aber noch nicht. jn

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