Gründer der Schutzgemeinschaft fordert, dass das Immissionsschutzgesetz eingehalten wird.

Krefeld. "Bei aller Diskussion um die A57 fehlt mir ein entscheidender Satz: Dass das Immissionsschutzgesetz nämlich eingehalten werden muss", sagt Herbert Maeger. Er ist nicht nur Gründer der Schutzgemeinschaft A57 (WZ berichtete), sondern auch früherer Verkehrsdirektor Krefelds, und weiß: "Die Variante mit Tunnel und mehreren Lärmschutzwänden stellt dies nicht sicher."
 
Dafür müssten die Schutzwände immerhin 15 Meter hoch sein, sagt Maeger in Bezug auf die geplanten elf Meter. "Was hier betrieben wird, ist doch PR-Kosmetik und keine Planung", kritisiert Maeger, der zudem auch den Hauptimmissionsbereich an anderer Stelle wähnt, als der Tunnelbau geplant ist: "Ich habe ein eigenes Messgerät und den Brennpunkt im Kreuzungsbereich Berliner Straße/A57 ausgemacht."
 
Aus 200 Meter Entfernung hat Maeger dort 64 dBA gemessen - statt erlaubter 59 dBA tagsüber.

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