Die Vorbereitung hinkt hinter dem ursprünglichen Zeitplan her. Der Ideenwettbewerb kommt aber im Herbst.

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Über die A 57 rollen täglich in Höhe Krefeld rund 75 000 Fahrzeuge. Damit wäre die Leistungsfähigkeit eigentlich schon überschritten. Archiv

Über die A 57 rollen täglich in Höhe Krefeld rund 75 000 Fahrzeuge. Damit wäre die Leistungsfähigkeit eigentlich schon überschritten. Archiv

abi

Über die A 57 rollen täglich in Höhe Krefeld rund 75 000 Fahrzeuge. Damit wäre die Leistungsfähigkeit eigentlich schon überschritten. Archiv

Krefeld. Täglich quälen sich rund 75 000 Wagen- und Lkw-Lenker über die A 57 bei Krefeld. Bis 2020 sollen es schon knapp 200 000 sein, so die Prognose. Kein Wunder also, dass der Ausbau dieses Autobahnabschnitts auf sechs Spuren bereits seit 2004 als vordringlich eingestuft ist. Der erste Spatenstich wird allerdings nun doch bis 2017 auf sich warten lassen. Das hat Michael Kaufmann von Straßen NRW  am Donnerstagabend im Planungsausschuss mitgeteilt. Bisher war von einem Baubeginn 2015 die Rede.

Dass der Startschuss im Süden erfolgen wird, gilt als sicher. „Für den sogenannten Abschnitt Oppum zwischen Oppum und dem Kreuz Meerbusch beginnt jetzt das Planfeststellungsverfahren“, erläutert Kaufmann. Wegen der üblicherweise langen Verfahrensdauer werde man also voraussichtlich erst 2017 beginnen können.

Aufgeteilt ist der Ausbau in vier Abschnitte: Neben Oppum gibt es den Stadtabschnitt zwischen Gartenstadt und Oppum, den Teilbereich Kapellen zwischen Kreuz Moers und Gartenstadt sowie die Raststätte Geismühle. Während letztere ebenfalls bereits im Verfahren ist, befindet sich der Abschnitt Kapellen noch auf dem Genehmigungsweg, der Stadtbereich sogar erst im Vorentwurf.

Straßen NRW rechnet mit einer Fertigstellung bis zum Jahr 2025

Ob angesichts dieses Prozederes mit einer Bauphase bis zum Jahr 2030 gerechnet werden müsse, will die Politik daraufhin wissen. Doch Kaufmann wiegelt ab: Der Stadtabschnitt dauere wegen der zahlreichen Brücken zwar sehr lange, doch er rechnet derzeit eher mit einer Fertigstellung im Jahr 2025.

Erfreut nahmen die Ausschussmitglieder dagegen zur Kenntnis, dass der Ideen-Wettbewerb für die Gestaltung der Brücken und Lärmschutzwände wahrscheinlich im Herbst starten könne. Schlechte Nachrichten dafür für die emsigen Hobby-Müller der Geismühle. Der Bund habe einer Zufahrt über den Rastplatz eine Absage erteilt.

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