Die Schutzgemeinschaft sammelt Unterschriften und will im Herbst ein Symposium veranstalten.

Krefeld. Der Ausbau der A 57 im Bereich Krefelds auf sechs Fahrspuren ist beschlossene Sache. Für die "Schutzgemeinschaft A 57" steht fest: Für die Realisierung der Maßnahme kann es nur die Tunnel-Lösung geben. "Ab Gartenstadt muss die Fahrbahn unter der Erde verlaufen. An der Anschlussstelle Oppum kann sie wieder überirdisch geführt werden", sagt Herbert Böhmer, der Sprecher der Gemeinschaft.

Damit wollen die Bürger die Bevölkerung vor Lärmimmissionen, Abgasen und Feinstaub schützen. Die Wohngebiete könnten wieder enger zusammenwachsen und die Lärmschutzwände verschwinden. Böhmer: "Eine Teiluntertunnelung kann den Anforderungen des Immissionsschutzgesetzes nicht gerecht werden."
 
Unterschriftenaktion soll Forderungen Nachdruck verleihen
 
Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, haben die Mitglieder eine Resolution verfasst und eine Unterschriftenaktion gestartet. Allein in den Listen von Herbert Böhmer haben schon in den ersten Tagen 400 Bürger unterschrieben. Bis zum 20. Juni wird die Aktion laufen. Danach sollen die Schriftstücke öffentlich an die Krefelder Bundestagsabgeordneten übergeben werden. Darüber hinaus werden Gespräche mit den Ratsmitgliedern gesucht. "Wir sind auch bereit, den Klageweg einzuschlagen", sagt der Sprecher.

Direkt nach den Herbstferien soll ein Symposium zum Thema "Lärmschutz" stattfinden. Wer sich in die Listen eintragen möchte, wende sich an Herbert Böhmer, Ruf 47 56 89, oder Jakob Thelen, 47 33 77.

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