Die Untersuchung der Tierkörper hat ergeben, dass beide Köpfe unfachmännisch, vermutlich mit einem Messer abgetrennt wurden. Der Täter ist zudem mit großer Gewalt vorgegangen.

Idylle pur am Luiter Weg: Ein Pony reibt sich den Rücken auf dem Boden und genießt die Sonne. Stunden zuvor war dies Ort einer Bluttat.
Idylle pur am Luiter Weg: Ein Pony reibt sich den Rücken auf dem Boden und genießt die Sonne. Stunden zuvor war dies Ort einer Bluttat.

Idylle pur am Luiter Weg: Ein Pony reibt sich den Rücken auf dem Boden und genießt die Sonne. Stunden zuvor war dies Ort einer Bluttat.

Jochmann, Dirk (dj)

Idylle pur am Luiter Weg: Ein Pony reibt sich den Rücken auf dem Boden und genießt die Sonne. Stunden zuvor war dies Ort einer Bluttat.

Krefeld. Der selbsternannte Tierquäler, der innerhalb von zwei Wochen ein Schaf und ein Pony enthauptet und zwei Pferde durch Messerstiche schwer verletzt hat, muss bei seinen Taten mit hoher Gewalteinwirkung vorgegangen sein. Das geht aus den Untersuchungsberichten des Veterinäruntersuchungsamtes hervor.

Nach der Begutachtung der Tiere steht fest: Die Köpfe sind unfachmännisch abgetrennt worden. Dabei benutzte der Täter offensichtlich ein Messer. Die Köpfe nahm er jeweils vom Tatort mit.

Wie berichtet, hatte der Unbekannte in der Nacht vom 23. auf den 24. Mai zunächst auf dem Mitmach-Bauernhof Mallewupp an der Ottostraße einen Schafsbock geköpft. Vom 30. auf den 31. Mai wurde auf einer Weide am Luiter Weg zwei Pferden in Hals und Bauch gestochen. Vom 5. auf den 6. Juni ist dann ein Zwergpony nur wenige Meter weiter am Luiter Weg geköpft und der Körper auf die Fahrbahn gelegt worden. Nur gut einen halben Tag später kehrte er zurück und legte Teile des Kopfes nahe dem Tatort ab.

50 Hinweise sind bisher zu dem Unbekannten Tierquäler bei der Polizei eingegangen. Die eingerichtete Ermittlungskommission geht diesen nach. Hinweise, wonach die Serie des Täter möglicherweise schon im Dezember begonnen hat, konnte die Polizei nicht bestätigen. Demnach sollen am Egelsberg zwei Kamerunschafe gestohlen worden sein. Es soll später mit abgetrennten Läufen und abgeschnittenen Ohren aufgefunden worden sein. „Hierzu liegt keine Anzeige vor“, sagt Polizeisprecher Wolfgang Weidner.

Die Polizei bittet weiter um Hinweise unter der Telefonnummer 02151/634 -0.

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