Sechs Millionen Euro Fördergelder für den Ankauf der Häuser.

Stadt beantragt Aufnahme in das NRW-Modellprojekt. Laut Dezernat gibt es hier kriminelle Mietgeschäfte – wie in Duisburg-Marxloh.
Problemhaus an der Seidenstraße in Krefeld.

Problemhaus an der Seidenstraße in Krefeld.

Dirk Jochmann

Problemhaus an der Seidenstraße in Krefeld.

Krefeld. 40 Problemimmobilien hat die Stadt Krefeld inzwischen identifiziert, verteilt auf drei örtliche Schwerpunktgebiete. Ein Teil der baulich stark vernachlässigten Gebäude befindet sich im südlichen Bereich der Innenstadt innerhalb des Stadtumbaugebietes West. Aber auch unmittelbar angrenzend an dieses Gebiet, südlich im Bereich Lehmheide sowie östlich im Bereich Schinkenplatz tragen eine Vielzahl verwahrloster Immobilien zur Destabilisierung der Wohnquartiere bei und wirken negativ bis weit in das Fördergebiet.

Da die Stadt personell nur punktuell in der Lage ist, bei massiven sicherheitsrelevanten Mängeln an Wohngebäuden einzugreifen, bietet die Aufnahme in das Modellprojekt Problemimmobilien (wie die WZ berichtete) die Möglichkeit, solche Immobilien zu erwerben, abzureißen oder zu sanieren. Sechs Millionen Euro sollen dafür in den nächsten fünf Jahren im Haushalt der Stadt verankert werden. Die entsprechende Vorlage legt die Verwaltung am 23. November in der Sitzung des Planungsausschusses vor. yb

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