Neue Straßenlaternen dringend notwendig.

Krefeld. Wegen eines "akuten Notstandes" bei der Straßenbeleuchtung empfiehlt der Bauausschuss ein Investitionspaket von rund 37,5 Millionen Euro bis 2017. In diesem Jahr sollen für die fast 30.000 Straßenlaternen 2,5 Millionen Euro bereitgestellt werden.

Wie Hartmut Könner vom Fachbereich Tiefbau der Stadt dem Gremium in der Gesamtschule Kaiserstraße erläuterte, sind mehr als 50 Prozent der Leuchten älter als 30 Jahre. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von 38 Jahren ergibt sich ein jährlicher Erneuerungsbedarf von 763 Leuchten. In den vergangenen fünf Jahren wurden durchschnittlich nur 75 Lichtquellen pro Jahr erneuert.

Vorrangig sollen noch in diesem Jahr über 12.500 Leuchten, die älter als 38 Jahre alt sind, ausgetauscht werden. Sie werden rund 1.700 Straßenabschnitten zugeordnet. Dazu kommen 1.100 Holzmasten, von denen zehn Prozent umzustürzen drohen. Geprüft werden soll, ob auf den erneuerten Ringen künftig die teuren Urbi-Leuchten installiert werden, weil sie "für das Stadtbild prägend" seien.

Beifall vor allem von den Grünen gab es für die künftigen Energieeinsparungen durch moderne LED-Leuchten. Schon 2009 konnten im Vergleich zu 1990 etwa 1.700 Tonnen CO2 eingespart werden.

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