Die Stadtwerke wollen noch in diesem Sommer ihr zweites Sharing-Projekt zum Laufen bringen. Das Mieten funktioniert via App.

Die Stadtwerke wollen noch in diesem Sommer ihr zweites Sharing-Projekt zum Laufen bringen. Das Mieten funktioniert via App.
Wie hier in Düsseldorf sollen auch in Krefeld noch in diesem Sommer E-Roller zu mieten sein. Das Modell der SWK (unten) wird gerade produziert. Foto/Repro: Melanie Zanin/Andreas Bischof

Wie hier in Düsseldorf sollen auch in Krefeld noch in diesem Sommer E-Roller zu mieten sein. Das Modell der SWK (unten) wird gerade produziert. Foto/Repro: Melanie Zanin/Andreas Bischof

Wie hier in Düsseldorf sollen auch in Krefeld noch in diesem Sommer E-Roller zu mieten sein. Das Modell der SWK (unten) wird gerade produziert. Foto/Repro: Melanie Zanin/Andreas Bischof

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Wie hier in Düsseldorf sollen auch in Krefeld noch in diesem Sommer E-Roller zu mieten sein. Das Modell der SWK (unten) wird gerade produziert. Foto/Repro: Melanie Zanin/Andreas Bischof

In Berlin, München und Düsseldorf gehören sie längst zum Alltag: Elektro-Roller zum Mieten. Die umweltfreundlichen Zweiräder sollen jetzt auch in Krefeld an den Start gehen. Eine entsprechende Projektplanung der Stadtwerke Krefeld (SWK) steht kurz vor dem Abschluss. Unternehmenssprecherin Dorothee Winkmann bestätigt dahingehende Recherchen unserer Zeitung und sagt: „Ja, wir wollen das E-Roller-Sharing noch diesen Sommer starten.“

Der Akku schafft Strecken von bis zu 100 Kilometern 30 elektrische Fahrzeuge sollen dazu in Teilen des Krefelder Stadtgebietes problemlos via App angemietet und gefahren werden können. „Die Themen Sharing und Elektromobilität stehen bei uns ganz oben auf der Agenda“, erklärt Winkmann. Mit den E-Rollern bringt das Unternehmen bereits ihr zweites Sharing-Projekt ans Laufen. Gegenüber dem Mietprinzip bei E-Autos werden die Zweiräder aber nicht an bestimmten Standorten abzuholen und abzustellen sein. Getankt werden muss auch nicht.

Mit einer aufgeladenen Batterie schaffen die E-Roller Strecken von bis zu 100 Kilometern, den Batteriewechsel übernehmen die SWK. Der Strom für die Roller stammt nach Angaben des Unternehmens zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

Die Registrierung für den E-Roller funktioniert via App, in der der Führerschein verifiziert werden muss. Die GPS-Trackingdaten der SIM-Karte liefern die notwendigen Informationen, um Fahrten korrekt abzurechnen. Doch bis es mit dem Zweirad losgeht, muss zunächst in der App ein freies Gefährt gefunden, ausgewählt und reserviert werden. Gestartet wird das Gefährt dann auch mit dem Handy. Sowohl die Helmbox als auch der Elektromotor werden durch die App bedient – und dann geht’s los.

Ist die Fahrt beendet, kann der Roller – gemäß der Straßenverkehrsordnung – einfach irgendwo abgestellt werden. Das dazugehörige Gebiet dafür wird noch genau definiert. Heißt: Hinfahren kann man, wo man will. Zurückbringen muss man das Elektro-Zweirad in einen von der SWK dafür vorgesehenen Bereich des Krefelder Stadtgebiets. Dabei kann es sich um besonders dicht besiedelte Stadtteile handeln, aber auch um Ausflugsziele wie den Elfrahter See beispielsweise.

„Das Angebot richtet sich nicht ausschließlich an junge Leute. Wir hoffen auch den ein oder anderen Autofahrer locken zu können, mal den Roller auszuprobieren.“

Dorothee Winkmann, Sprecherin Stadtwerke Krefeld

Wird der Roller abgestellt, gibt es für den Nutzer die Option, in den Parkmodus zu schalten. Die Kosten: fünf Cent pro Minute. Die Fahrt ist mit 20 Cent pro Minute teurer. Eine Tagespauschale liegt bei 21 Euro.

Fahren darf nur, wer 18 Jahre oder älter ist und einen Führerschein der Klasse B/3 besitzt.

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