Fast 100 Schüler kamen mit Unternehmen persönlich in Kontakt.

Fast 100 Schüler kamen mit Unternehmen persönlich in Kontakt.
Amelie Hermann (v.l.) informiert sich bei Lisa Leppelt und Angelika Hanusrichter über Banklehrstellen.

Amelie Hermann (v.l.) informiert sich bei Lisa Leppelt und Angelika Hanusrichter über Banklehrstellen.

Jochmann

Amelie Hermann (v.l.) informiert sich bei Lisa Leppelt und Angelika Hanusrichter über Banklehrstellen.

Krefeld. In zehn Minuten zum Ausbildungsplatz – das sollte für die Teilnehmer des Azubi-Speed-Datings wahr werden. Das Motto der Veranstaltung, die im Prüfungs- und Weiterbildungszentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein am Nordwall 39 stattfand, lautete: „Just in Time in Deine Berufsausbildung 2018“.

Die IHK, die Kreishandwerkerschaft und die Agentur für Arbeit hatten Schulabgänger jeglicher Schulformen eingeladen. Das Konzept ist denkbar einfach: Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, sich bei knapp 40 Unternehmen aus Industrie, Handel und Handwerk persönlich vorzustellen – und sie in jeweils zehn Minuten von sich zu überzeugen. „Das Azubi-Speed-Dating bietet Schülern die einmalige Chance, in kurzer Zeit mit Personalverantwortlichen aus vielen Unternehmen persönlich in Kontakt zu kommen“, sagt Stephan Mundt, Referent der IHK für Aus- und Weiterbildung. „Es gibt keine Auswahlverfahren oder Tests, die den Weg versperren.“

Viele attraktive Lehrstellen im Angebot

94 Jugendliche nahmen die Gelegenheit war. Es wurden etwa 240 Bewerbungsgespräche geführt. Und zahlreiche Schüler wurden von Firmen nach dem Kennenlernen zu vertiefenden Gespräche neingeladen.

Dieses Veranstaltungsformat habe sich inzwischen fest bei Ausbildungsbetrieben und in den Schulen etabliert, so Mundt. Zahlreiche Ausbildungsverhältnisse seien dadurch bereits zustande gekommen. „Und auch in diesem Jahr hatten die teilnehmenden Unternehmen und Innungen wieder viele attraktive Lehrstellen im Angebot.“

Parallel zum Azubi-Speed-Dating konnten sich Eltern und Schüler beim „Elterncafé“ der IHK von drei Ausbildungsberatern informieren lassen. Red

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