Das erste Teilstück des Großprojektes soll im übernächsten Sommer fertig sein. Für die Bürger entsteht ein Ort zum Wohlfühlen.

Das erste Teilstück des Großprojektes soll im übernächsten Sommer fertig sein. Für die Bürger entsteht ein Ort zum Wohlfühlen.
Die geplante Bahnpromenade soll auch auf dem Dach des Kulturpunktes Südbahnhof an der Saumstraße entlanglaufen. Georg Dammer, Geschäftsführer des Werkhauses, das den städtischen Bahnhof betreibt, zeigt das Areal. Archiv: abi

Die geplante Bahnpromenade soll auch auf dem Dach des Kulturpunktes Südbahnhof an der Saumstraße entlanglaufen. Georg Dammer, Geschäftsführer des Werkhauses, das den städtischen Bahnhof betreibt, zeigt das Areal. Archiv: abi

Die geplante Bahnpromenade soll auch auf dem Dach des Kulturpunktes Südbahnhof an der Saumstraße entlanglaufen. Georg Dammer, Geschäftsführer des Werkhauses, das den städtischen Bahnhof betreibt, zeigt das Areal. Archiv: abi

Süd. Im Sommer 2019 ist das erste Stück Bahnpromenade fertig. Es ist der Bereich über dem Südbahnhof, auch Stadtterrasse genannt. Die 1,4 Millionen Euro teure Maßnahme wird zu 80 Prozent gefördert. Sie zeigt, wie das grüne Freizeitband zwischen Forstwald und Uerdingen einmal aussehen wird. Die Besonderheit hier: Ein drei Meter hoher Aufbau, der „Stadtblick“, von dem die Besucher ihren Blick über die Dächer in alle Richtungen schweifen lassen können.

Bevor es losgeht, wird bis in den Mai hinein das Dach saniert. Die Treppenanlage zum „Stadtblick“ ist in Sitz- und Gehstufen aufgeteilt. Sie bildet gleichzeitig das Auditorium für die auf dem entstehende Bühne. „Die weiteren Aufenthaltsorte des Bahnsteigs liegen im Schatten des Wäldchens. Dort bildet ein langer Tisch – als Abschluss des Bahnsteigs – einen Treffpunkt, an dem sich Gruppen sammeln und sitzen können“, erklärte Sebastian Pötter vom Planungsbüro a24 in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd.

 Veranstaltungen der Werkhaus-Künstler

Zwischen den Bäumen entstehen kleine Inseln mit Spielbereichen zum Thema Gleichgewicht und Natur. Sie werden für kleine Pausen zwischen Ausflügen quer durch die Stadt oder auch zum Toben nach der Schule eingerichtet. Von Jahr zu Jahr wird es dort geordnet grüner mit Sommerflieder, Birken und Ahorn. Diese Orte werden sowohl als Aufenthaltsstationen für Promenadenbesucher als auch als Bereiche für Veranstaltungen der Werkhaus-Künstler oder als Treffpunkte für die Bewohner des Quartiers, wie beispielsweise bei Stadtfesten, nutzbar sein.

Pötter: „Der Bodenbelag wird hier, ähnlich wie bei der zukünftigen Promenade, aus einem vier Meter breiten Asphaltstreifen bestehen, auf dem sich trefflich Radfahren lernen oder Rollerbladen lässt. Dann kommen ein Schotterstreifen, wie er aus Bahnanlagen bekannt ist, und ein zwei Meter breiter Fußweg mit einer wassergebundenen Decke sowie einheitlichen Bänken, Mülleimern und Beleuchtung.“

Ein bahnähnliches Gitter rahmt den Bereich ein, wird aber durch einen Zaun verstärkt, damit keine Kinder hindurchschlüpfen und runterfallen können. Damit Behinderte die Dachterrasse nutzen können, wurde im Inneren des Südbahnhofes bereits ein Treppenlift installiert, der zu den Öffnungszeiten des Hauses genutzt werden kann. Später, wenn die Promenade angeschlossen ist, wird eine Rampe für Rolli-Fahrer an Hauptbahnhof und hinter der neuen Moschee an der Gladbacher Straße errichtet.

Als Eingangsplatz und Hauptzugangsbereich ist der östliche Bereich der Terrasse geplant. Hier wird, dem Stellwerk vorgelagert, eine 2,5 Meter breite Stahltreppe montiert, die bis zu der Weiterführung der Promenade den Hauptzugang zu der Stadtterrasse darstellt. „Es ist geplant, dass der öffentliche Zugang über die Stahltreppe in den dunklen Stunden des Tages, ähnlich wie es bei Spielplätzen und Schulhöfen geschieht, geschlossen wird“, ergänzt Andrea Brönner vom Fachbereich Grünflächen.

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