Die Stadt schafft Raum für Asylbewerber.

Asylbewerber
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Krefeld. Die Stadt rechnet mit einem weiteren Anstieg der Asylbewerberzahlen in Krefeld. Etwa 200 weitere Flüchtlinge werden am Anfang des kommenden Jahres erwartet. Die Zahlen und ihre Auswirkungen hat die Verwaltung jetzt im Sozial- und Gesundheitsausschuss dargestellt.

Mit Stand Ende Oktober hat sich gegenüber dem Vorjahr die Zahl der Personen, die Geld nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, von 350 auf 550 erhöht. Rund 370 von ihnen leben in Übergangsheimen. In diesem Heimen stehen 400 Wohnplätze zur Verfügung, hinzu kommen 40 Plätze in der Obdachlosenunterkunft an der Philadelphiastraße.

Falls die Plätze nicht reichen, müssten Turnhallen herhalten

Deshalb ist die Stadt derzeit bemüht, Wohnungen anzumieten, um bereits in Übergangsheimen lebenden Familien neuen Wohnraum anbieten zu können. Damit soll in den Unterkünften Raum für Neuankömmlinge geschaffen werden. „Falls die Plätze nicht ausreichen, müssten Notlösungen in Turnhallen oder Zelten geschaffen werden – das möchte ich für Krefeld möglichst vermeiden“, sagt Wolfram Gottschalk, Leiter des Fachbereichs Soziales, Wohnen und Senioren.

Die mit der Unterbringung verbundenen Kosten, die auch Kranken- und Transferkosten enthalten, betragen 3,95 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen erstattet Krefeld 680 000 Euro davon zurück.

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