Krefeld. Für den Baudezernenten Martin Linne ist die Nachricht nicht nur erfreulich: Die Krefelder Planer rechnen mit mindestens 15 Millionen Euro aus dem Investitionsfördertopf des Bundes.

Es ist ein Geschenk, dass sich die klamme Stadt nicht entgehen lassen darf. Für welche Projekte Geld fließt, ist noch unklar, sagt Linne. Er rechnet damit, dass der Kriterienkatalog sich beispielsweise an Faktoren wie energetische Verbesserung und Immissionsminderung orientiert. Der Haken: 90 Prozent der Projektkosten zahlt der Bund, zehn Prozent muss die Stadt tragen.

Außerdem existiert eine Frist: Das Geld muss bis 2018 ausgegeben sein. „Das wird uns in den nächsten zwei, drei Jahren beschäftigen“, sagt Linne. Das Geld mache „Freude und viel Arbeit“. Während Daniel John (Grüne) nachfragte, ob das Programm mit dem Personal zu schaffen sei, sah Jürgen Wettingfeld (CDU) kein Problem: Es sei alles eine Frage cleverer Organisation. vlo

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