Sieben Krefelder und sieben externe Büros planen ein neues Gebäude.

Die Tage des Papst-Johannes-Hauses an der St.- Anton-Straße sind gezählt. Hier entsteht die neue Volksbank.
Die Tage des Papst-Johannes-Hauses an der St.- Anton-Straße sind gezählt. Hier entsteht die neue Volksbank.

Die Tage des Papst-Johannes-Hauses an der St.- Anton-Straße sind gezählt. Hier entsteht die neue Volksbank.

Andreas Bischof

Die Tage des Papst-Johannes-Hauses an der St.- Anton-Straße sind gezählt. Hier entsteht die neue Volksbank.

Krefeld. Über 40 wollten, aber nur 14 dürfen einen Entwurf für das neue Volksbank-Gebäude an der St.-Anton-Straße vorlegen. Sieben Krefelder und sieben externe Architektenbüros sind schließlich aufgefordert worden, am Wettbewerb um den Neubau am Platz des Papst-Johannes-Hauses teilzunehmen.

Die Entscheidung, wer den Zuschlag erhält, fällt im zweiten Quartal dieses Jahres. Baubeginn soll voraussichtlich im nächsten Jahr sein.

Über 2,5 Millionen Euro wird die Bank in diesem Jahr investieren, den Löwenanteil davon für das neue Gebäude. Es soll den kompletten Standort Carl-Wilhelm-/Ecke Friedrichstraße aufnehmen sowie die Verwaltung des Hülser Hauses.

"Deshalb steht für uns als erstes die Vermarktung des bestehenden Hauses an", sagt Vorstandsvorsitzender Klaus Geurden. Hier sei man mit mehreren Interessenten im Gespräch.

Der Architektenwettbewerb wird begleitet von der "VR Bauregie" aus Eschborn und läuft nach den Regeln der Architektenkammer ab. Eine Jury aus Vertretern der Volksbank und Experten, wird den siegreichen Entwurf auswählen.

Die Grundstücksfläche beträgt 2.671 Quadratmeter, die Nutzfläche wird rund 8.000 Quadratmeter sein - verteilt auf Erdgeschoss, drei Obergeschosse und ein Staffelgeschoss. Hinzu kommt die Tiefgarage mit zwei Ebenen und 140 Plätzen.

Gestalterische Vorgaben wurden ganz bewusst nicht gemacht - lediglich das Raumprogramm mit Geschäftsstelle und zweigeschossiger Tiefgarage für Kunden und Mitarbeiter ist gesetzt. "Wir sind genauso gespannt, wie alle anderen", sagt Geurden.

Das Papst-Johannes- Haus diente seit den 70er Jahren als Seminarhaus für das Bistum Aachen. Im Jahr 2003 wurde es umgebaut. Die Arbeiten wurden 2004 eingestellt, als die finanzielle Misere des Aachener Bistums deutlich wurde.

Seitdem wird das Haus nicht mehr genutzt. Anfang 2008 war der Verkauf an die Volksbank nach längeren Verhandlungen perfekt. Für den Neubau muss es weichen.

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