Beim Ü-Wagen des Senders in Düsseldorf gab es technische Probleme.

Der WDR hatte seine Kameras an einer neuen Stelle des Rosenmontagszuges in Position gebracht.
Der WDR hatte seine Kameras an einer neuen Stelle des Rosenmontagszuges in Position gebracht.

Der WDR hatte seine Kameras an einer neuen Stelle des Rosenmontagszuges in Position gebracht.

Bernd Schaller

Der WDR hatte seine Kameras an einer neuen Stelle des Rosenmontagszuges in Position gebracht.

Düsseldorf. Etliche Düsseldorfer waren am Rosenmontag wieder einmal sauer auf den WDR: Aufgrund der insgesamt drei kurzen Sendeausfälle während der Zugübertragung und der abrupten, verfrühten Übergabe nach Köln wähnten sie den Düsseldorfer Karneval erneut benachteiligt.

Der Sender in Köln entschuldigte sich am Montag gegenüber der WZ für die Pannen: "Das tut uns schon sehr leid und vor allem die Produzenten der Übertragung in Düsseldorf haben sich natürlich selbst am meisten geärgert", sagt WDR-Sprecherin Kristina Bausch.

Technische Probleme auf dem Übertragungswagen am Rathaus seien für die Ausfälle verantwortlich gewesen. Dass auch anfangs plötzlich Bilder vom Kölner Zug eingespielt wurden, erklärt sie so: "Es ist doch besser, bewegte Bilder statt einer schwarzen Mattscheibe zu sehen. Und Ersatzbänder gibt es bei einer solchen Livesendung nicht, deshalb haben wir ganz kurz nach Köln geschaltet."

Bei der dritten Panne, kurz vor dem planmäßigen Schluss der Übertragung, habe sich das vorzeitige Umschalten nach Köln geradezu angeboten. Bei den Zuschauerquoten lag Düsseldorf in der Mitte der drei Karnevalshochburgen: 2,22 Millionen sahen sich im Schnitt den Düsseldorfer Zug im Ersten an, Mainz kam auf durchschnittlich nur 1,79 Millionen, Köln in der ARD dagegen auf 2,64 Millionen Fernsehzuschauer.

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